Über dieses Blog

Freitext

Google PageRank Check

 

 

frisch gebloggt

blog-o-rama.de Blogkatalog

Blogkatalog

Add to Technorati Favorites Blogkatalog

Monday, 27. february 2012 1 27 /02 /Feb. /2012 06:51
Nicht alle Menschen werden irgendwo super sein – genau das würde ja dem Grundsatz der Vielseitigkeit widersprechen -, aber man kann es „Synergie-Effekt“ nennen, was jene „allseitig entwickelten Persönlichkeiten“ für die Gesellschaft erbringen werden: Leonardo da Vinci hat die Qualität der Leistungen auf einem Gebiet auch aus der Vielseitigkeit der verwirklichten Interessen auf anderen Gebieten gewonnen, Goethe war kein „Genie“ der Farbenlehre … aber seinen Leistungen als Dichter hat die Beschäftigung mit Farben sicher nicht geschadet usw.
Die Zeit der Universalgenies ist zwar vorbei. Die Zeit der vielseitigen Menschen aber bricht erst mit der kommunistischen Gesellschaft an – und diese Menschen werden „modern“ sein. Ihretwegen wird es wenig bedeutsam sein, ob alle mitmachen – es reicht, wenn, mit einem schrecklichen heutigen Wort bezeichnet, die „Leistungsträger“ in den Superkreativen ihre Vorbilder sehen. Anerkannte Vorbilder aber besitzen Sogwirkung. Insofern kommen Schul-Coaches (um nicht „Lehrer“ zu sagen) viel größere Bedeutung zu. Sie sind eine von mehreren Gruppen, die darauf achten müssen, dass sich Jugendgruppen nicht Idole wählen, die es chick finden, Andere zu missachten.
Wir sind heute zu wenig in der Lage, „Neben-Fähigkeiten“ zu nutzen und schätzen.
veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Sunday, 26. february 2012 7 26 /02 /Feb. /2012 08:04

Um sich vorstellen zu können, dass und vielleicht wie so etwas geht, ein ganz praktisches Beispiel: Wenn du ein Musikstück hörst, unterliegst du unterbewussten „Mechanismen“. Dein Gehör ist nicht allein, aber auch Gewohnheiten unterworfen. Wenn du auf eine Musikrichtung fixiert bist, wirst du eher „schön“ finden, was dem Gewohnten ähnelt. Dies prägten zu großen Teilen Entwicklungszeiten, an die wir uns nicht mehr erinnern können. Oft sind wir aber auch bereit, unterbewusst ein Musikstück eher als „schön“ zu empfinden, wenn es uns als „Hit“ vorgestellt wird oder wenn Freunde es stark finden usw. Mit einer verengten Weltsicht verengt sich auch die Aufnahmefähigkeit für Schönes. Es geht dabei sowohl um das aktive Produzieren von „Schönem“ als auch einfach das Genießen dessen, was andere gemacht haben. Das schließt ein, Harmonien in vordergründigen Disharmonien zu entdecken, Auseinandersetzungen als kreativ annehmen zu können. Das erklärt zum Beispiel mit, warum immer wieder neu- Elterngenerationen den Musikrichtungen ihrer Kinder so skeptisch gegenüberstehen, sie häufig nicht einmal als Musik akzeptieren. Wenn du dann nachfragst, ist denen das mit ihren Eltern genauso gegangen, und eigentlich müsste ihnen einleuchten, wenn der nächste Stil für die spätere Generation … und immer weiter so fort ...

Vielleicht kann man sich ein winziges Startbild machen, wenn man das System der Sportförderung in der DDR auf alle Bereiche der Persönlichkeitsentfaltung ausdehnte. Also eine Wechselwirkung von „Breitensport“ und „Leistungssport“.

 

( B i t t e   H I E R    w e i t e r   l e s e n ). 

veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Saturday, 25. february 2012 6 25 /02 /Feb. /2012 07:36

Oder nimm die Mode: Sie ist ja von „Markt-Bedürfnissen“ bestimmt: Damit möglichst viel verkauft wird, muss man dem Kleidungsstück ansehen, aus welchem Jahr es stammt. Das hat zur Folge, dass möglichst viele schnell das jeweils Neueste kaufen, um nicht als „unmodern“ abgestempelt zu werden. Wenn eben in einem Jahr „der Minirock“ aufkam, dann war auch das Mädchen gedrängt, ihn anzuziehen, das die eigenen Beine viel lieber nicht gezeigt hätte. Ich behaupte nicht, das dies im Kommunismus vollständig verschwinden wird. Es wird aber zurückgedrängt durch die mehr oder weniger dezente Betonung der speziellen Individualität der Einzelnen. Die Zahl derer, die selbst kreieren, wovon sie meinen, dass etwas zu ihnen passt, wird drastisch zunehmen. Die eigenen Ideen, solch eigene Kreationen auch umzusetzen, ebenfalls. Sie sich planbar zu beschaffen ermöglicht das Medium Internet genauso wie die Schaffung einer eigenen „Modegemeinde“ - die dann eine eigene Produktions- und Vertriebskette organisiert. Das kostet ja nichts außer Ideen und etwas Zeit … und ist eine Frage des Selbstbewusstseins – für die sich Kleidenden, wenn sie eine echte „Stumphusen“ tragen, und für die Stumphusen, dass sie eben „die Stumphusen“ ist. Neu ist nur, dass die auch vorhandene Massenproduktion aussehen darf wie die Stumphusenkollektion … aber nicht muss ...

 

 

( B i t t e   H I E R   w e i t e r   l e s e n ).

veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 24. february 2012 5 24 /02 /Feb. /2012 08:05
Schwieriger ist es mit den gesellschaftlich beeinflussten Bedürfnissen. Dort wirken Mechanismen, die wir uns heute schwer wegdenken können, um den Kommunismus zu verstehen, aber zumindest teilweise wegdenken müssen. Den wichtigsten dabei nenne ich „Neid“. Ich würde es für den heute entscheidendsten Antrieb nach dem Elementaren ansehen, dass viele Menschen etwas deshalb besitzen möchten, weil sie wissen, dass Andere das schon haben. Dieser „Neid“ lässt sich in Marxscher Weise noch weiter auseinandernehmen:
Zuerst muss ein begehrbares Gut vorhanden sein. Das Begehren nach kernlosen Apfelsinen hielt sich in Grenzen, solange alle wussten, dass es keine gab. (Die störenden Kerne regten „nur“ die Fantasie an, wie schön es wäre, wenn es kernlose Früchte gäbe).
Zum Wesen klassenorientierter Marktwirtschaften gehört das bewusste Wecken des Besitz-Begehrens. Der, der ein beliebiges Gut zur Profit bringenden Ware machen will und muss, will unabhängig von allem Anderen (und sei es eine Gefährdung der Gesundheit der Käufer), dass genau sein Gut Anerkennung als Ware findet, also dass er es verkaufen kann.
veröffentlicht in: Kapitalismus-Sozialismus
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 23. february 2012 4 23 /02 /Feb. /2012 14:22

Zu den besonderen "Eignungen" die ein Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten mitbringt, ist in linken Medien schon viel geschrieben worden. Glücklicherweise ist das Amt nicht mehr so Hindenburg-wert, als dass man es beständig wiederkäuen müsste. Die Frage bleibt aber, warum angeblich eine Mehrzahl "der Deutschen", vielleicht sogar mehr als die Zahl der Käufer von "Deutschland schafft sich ab" diesen Präsidenten haben wollen sollte. Man könnte nach jener mdr-Umfrage, die das totale Gegenteil offengelegt hatte / hätte, weshalb sie schnell "verschwand", eine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben können. Ich versuchte es mit einem Gedicht:

 


In einem spiegelkabinett

steht ganz adrett

und einsam er,

der redakteur,

und leidet unter großer qual,

weil gerade ihm sein chef befahl:

das dumme volk, das das nicht weiß,

braucht schleunigst einen topbeweis,

dass gauckelchen der beste ist

dem aus der hand es kniend frisst

und den es liebt

wie´s auf der welt das selten gibt.



Der redakteur der weiß genau,

hat mann noch grips und grips die frau,

würd man es tunlichst bleiben lassen,

solch beelzebub gar anzufassen.

von liebe ist da keine rede

bei denen, die nicht völlig blede.



Doch wahr ist wahr und chef ist chef

erlaubt mir nicht, dass ich laut kleff

was meinung wird in diesem land

ist das, was man geschrieben fand

in meinem geistentleerten blatt

weil geld es schon entschieden hat



Der redakteur sieht spiegel eins

ein gegenwort bekommt er keins,

sieht spiegel über, neben sich

und alle sind gar einiglich:

das volk verlangt nach solchen gaben

es will den gauck zum vor-bild haben



In einem spiegelkabinett

steht ganz adrett

und einsam er,

der redakteur,

und hat nun endlich klar erkannt:

den gauckel-vormund braucht das land

veröffentlicht in: politische Praxis - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 23. february 2012 4 23 /02 /Feb. /2012 07:16
Die Frage, wie „realistisch“ eine Formel „Jedem nach seinen Bedürfnissen“ ist, ist damit noch nicht beantwortet, richtig. Du ahnst aber, dass ich an die Sache herangehe wie der Indianer, der sagt, Mensch kann kein Stück von Mutter Erde besitzen, und der trotzdem, nein, gerade deshalb schonend mit all dem umgegangen ist, was diese Mutter Erde ihm gewährte.
Dass ich die Frage aufwerfen muss – auch linke Kritik zwingt mich dazu – liegt eben an unserem Denken, das selbst bei Linken von aktuellen Verhältnissen, also unserem Verständnis ausgeht.
Dass das kommunistische Prinzip einmal möglich sein wird, setzt Bedingungen voraus, die zuvor zu schaffen sind - solche, die uns teilweise sogar seltsam vorkommen, und solche, die heute einige Menschen bereits angedacht haben.
Wieder müssen wir beim Grundproblem beginnen, was „Bedürfnisse“ sind und wie sie entstehen.
veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 22. february 2012 3 22 /02 /Feb. /2012 06:54
Wenn im optimierten System der Einsatz von S- oder U-Bahnen günstiger bleibt, wäre eine Kombination möglich oder den Beförderungsbedürftigen wird diese öffentlichere Beförderung vorgeschlagen. Warum müssen in Ballungsräumen überhaupt Kleintransporte fahren? Es muss nur immer darauf geachtet werden, dass jede Verabsolutierung ohne Ausnahmen in Einzelfällen „ungerecht“ und demzufolge nicht „kommunistisch“ wäre.
Sich einen eigenen PKW anzuschaffen, um einmal in Urlaub zu fahren, ist eigentlich absurd. Wer sollte etwas dagegen haben, eine große Reise nur anzumelden und auch hier steht der „Chauffeur“ pünktlich vor der Tür?
Das sind alles Systemlösungen, bei denen der Aufwand, sie funktionierend zu betreiben, bereits heute vertretbar wäre – der Aufwand, sie aufzubauen, jedoch nicht. (Und natürlich ist das Ziel des Ganzen, die Menge der Verkehrsmaschinen insgesamt zu reduzieren, „wirtschaftsfeindlich“.)
Nun stelle ich aber immer wieder neu die naive Frage: Wie viele hoch komplizierte Raketensysteme werden heute gebaut, die technisch veraltet umgehend durch neuere ersetzt werden? Wie viel unwiederbringliches menschliches Potential verschlingen die nutzlos? 
veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 21. february 2012 2 21 /02 /Feb. /2012 07:15
Bleiben wir beim „Auto“-Verkehr. Heute unterscheiden wir streng zwischen „Individual-Verkehr“ und öffentlichem. Bei dieser Unterscheidung wäre im Sinne der menschlichen Gemeinschaft der öffentliche Verkehr vorzuziehen. Es wäre günstiger für „die Umwelt“ im engsten und weiteren Sinn, wenn in Berlin die S- und U-Bahnen in kürzeren Takten und unentgeltlich führen. Man könnte sich entschieden angenehmer durch die Innenstadt bewegen – übrigens auch die, die im Moment in ihren Wagen steigen. Aber wohlgemerkt: Das wären Maßnahmen des Sozialismus, die relativ schnell erste Entlastungen brächten.
Kommunistisch wäre dies noch nicht. Eine Pauschalantwort ist immer mangelhaft. Und es wäre eben auch nicht kommunistisch, die Besitzer geliebter fahrbarer Untersätze „zu ihrem Glück in der Gemeinschaft zu zwingen“.
Die Gesamtentwicklung enthält aber glücklicherweise Elemente, die uns erlauben, positiv zu spekulieren. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Weiterentwicklung der Kommunikationstechnik einen Großteil des Berufsverkehrs und viele Dienstreisen unnötig macht, dass Konferenzschaltungen an Videophonen das Zusammentreffen der Personen in einem Raum fast vollständig simulieren. Auch eine sinnvollere Standort-Logistik veränderte den Umfang der Warentransporte. Also ähnlich wie bei der menschenfreundlichen Gestaltung der Arbeitswelt beginnen die Überlegungen zum Verkehr der Zukunft damit, den notwendigen Gesamtaufwand zu vermindern.
veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 20. february 2012 1 20 /02 /Feb. /2012 07:38
Nehmen wir uns etwas Anderes vor, sagen wir, des Deutschen liebstes Kind, das Auto.
Ich möchte hier nicht meine SF-Fantasie ausufern lassen. Niemand kann im Einzelnen voraussagen, wie das Verkehrssystem der kommunistischen Zukunft aussehen wird. Sicher werden über die künftigen „Straßen“ keine heutigen Personenkraftwagen fahren. Es gibt aber keinen Grund, unseren Nachfahren nicht zuzubilligen, das die etwas „Auto“ nennen könnten, also etwas, was individuell ist und selbst fährt (oder fliegt). Hier läge dann wahrscheinlich der erste Unterschied: Diese „Autos“ wären wahrscheinlich wirklich welche: Sie führen also selbst.
Zwangsweise keine Möglichkeit zu haben, persönlich das „Steuer in die Hand zu nehmen“ oder „Gas zu geben“ widerspräche dem kommunistischen Prinzip, aber ich denke, im Normalfall gibt man dann das Ziel an und der „Rest“ würde von einem „Fahrroboter“ erledigt, der mit Systemen zur Fahrstrecken-Optimierung genauso ausgestattet sein wird wie mit welchen zur Unfall-Vermeidung. Dies entspräche dem Kernziel der Gesellschaft, das Wohlbefinden aller seiner Mitglieder zu erhalten. Über eventuell notwendige Schutzmaßnahmen gegen groben (jugendlichen?) Unfug lasse ich mich hier nicht aus. Auch nicht, ob die „Straßen“ eventuell irgendwann in der Luft liegen könnten. Beispielsweise.
veröffentlicht in: Kommunismus - Community: Linke Literatur & Toleranz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Sunday, 19. february 2012 7 19 /02 /Feb. /2012 14:14

Was soll man von einem solchen Staat halten?

Es gehört eigentlich zu den besonderen "Qualitäten" eines Bodo Ramelow, die Linke auf einen Integrationskurs in die kapitalistische Gesellschaft führen zu wollen, so scheint es oft.

Diese Gesellschaft gibt aber immer mehr ihrer ursprünglichen "bürgerlichen Werte" preis.

Der Strafbefehl, den der gewählte Abgeordnete Ramelow auf seiner öffentlichen Präsentation zugängig macht,sollte einen anständigen Menschen grausen lassen. 

Man versuche die Logik zu verstehen: Dem antifaschistischen "Straftäter" wird nicht zur Last gelegt, dass er Gewalt betrieben, zu ihr aufgerufen oder sie billigend in Kauf genommen hätte. Im Gegenteil! Sein Bemühen um Mäßigung wird ihm zur Last gelegt.  Und das alles, weil ein "Aufzug" der "Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlands" genehmigt war.  Unsere Urgroßeltern erinnern sich sicher "genehmigter Aufzüge". Dieser Staat also will die wieder? Oder "nur" die sächsische Staatsanwaltschaft?

Wehret den Anfängen ...

 

http://www.bodo-ramelow.de/fileadmin/bodoramelow/Dokumente/12-02-17_strafbefehl-dd.pdf

 

 

PS: Interessant auch der folgende "Zeit"-Kommentar, der die Gedankenlogik voraussetzt, dass "linke gewalttätige Extremisten" in mehrerer Hinsicht das Produkt des Handelns der Staatsmacht sind:

 

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-02/dresden-neonazis-menschenkette

veröffentlicht in: Gewalt Frieden - Community: Antifa
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Einladung in die Geschichte

Geschichtsseminar Logo 

Suchen

Kalender

February 2012
M T W T F S S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        
<< < > >>

Blog erstellen

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren