Mittwoch, 20. august 2008
 Aufgaben 1. Semester Klasse 2

 

Über den Zusammenhang von Philosophie und Ideologie in der Menschheitsgeschichte

 

Bitte lesen:

 

Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

MEAW Bd I S. 9 – 25 oder Werke Bd. 1 S. 378 - 391

 

Thesen über Feuerbach

Bd. I S, 196 – 200 Bd. 3 S,. 5 – 7

 

Die deutsche Ideologie

Bd. I S. 203 - 277 Bd. 3 S. 17 – 77

 

Das Elend der Philosophie (Siebente und letzte Bemerkung)

Bd. I S. 298 – 312 Bd. 4 S. 139 – 144 und 175 – 182

 

Marx an Annenkow

Bd. I S. 607 - 621 Bd. 27 S, 451 - 463

 

Der deutsche Bauernkrieg

Bd. II S. 155 – 174 Bd. 7 S. 342 - 358

 

Anti – Dühring (Herrn Eugen Dührings Umwälzungen der Wissenschaften)

Bd. V S. 23 – 34 oder Bd. 20 S. 16 – 26 (Einleitung)

„ S. 121 – 133 „ S. 100 – 111 (XI Moral + Recht, Freiheit + Notw.)

„ S. 133 - 144 „ S. 111 – 120 (XII Quantität und Qualität)

„ S. 144 – 159 „ S, 120 – 133 (XIII Negation der Negation)

„ S. 281 – 326 „ S. 239 – 278 (3. Abschn. I – III)

 

Sozialismus und Religion

Lenin

AW. Bd. II S, 199 – 204 Werke Bd. 10. S. 70 - 75

 

 

Allen viel Freude bei Studium

 

Herbert

veröffentlicht in: Theorie Community: Linke Literatur & Toleranz
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Mittwoch, 20. august 2008
 

in welchem rudel

 

der mensch

von natur unveränderlich

ein wolf?

 

die gene

des erbärmlichsten

rehpinschers

des wütendsten

kampfhundes

und der

kinderlieblingslassies

sind aus dem wolf

hervorgegangen

 

menschen

haben sie zu

dem gemacht

was sie nun sind

 

der mensch

von natur

ein wolf

unter wölfen?

 

veröffentlicht in: politische Literatur Community: Linke Literatur & Toleranz
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Mittwoch, 20. august 2008
Eine Rettung vermittels "Marktkräfte" ist auszuschließen. Diese Zeit ist vorbei.
Die einzig denkbare Lösung wäre ein Handeln im Menschheitssinn auf solidarischer Basis als für alle vernünftige Vorgehensweise. Bedingt / partiell kann der "Kapitalismus im Großen" ein solches Vorgehen erreichen, wenn er real in seiner Gesamtexistenz bedroht ist.  Diese Situation war in Konkurrenz zum "real existierende Sozialismus" in vielen Gebieten gegeben. Es wurde (aus Kapitalistensicht) vernünftig (und erfolgreich) reagiert.
Peak Oil und die "Klimakatastrophe" werden jedoch nicht mit einer Oktoberrevolution und Bürgerkriegssieg beginnen. Sie sind eben schleichend beim einen schon (bald?) da und der andere hat immer die begründete Hoffnung für einen für ihn interessanten Zeitraum damit noch Geschäfte zu machen. Ob Kyoto geholfen haben wird, erfährt die "Menschheit" auch erst, wenn wohl nichts mehr zu ändern ist.

So weh das tun mag: Eine grundsätzlich andere Gesellschaftsordnung muss her.
Eigentumsvehältnisse, die niemandem ein wirtschaftliches Interesse nahe legen, gegen die anderen zu handeln.
Vergangenen Kommunisten war ihr Sozialismus / Kommunismus das Ziel ihres Handelns - eine grundlegende Verdrehung. Künftig kann und muss die neue Gesellschaftsordnung ausschließlich das Mittel zur Erreichung des eigentlichen Zieles sein: allen Menschen ein Menschen gerechtes Leben auf de Erde zu ermöglichen. Anders ausgedrückt: real eine "Menschheit" erst zu schaffen.
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Dienstag, 19. august 2008
 

(Deutsche?) Vereinigung

 

Es fetzt in meine Scham

Was ich dir lutschen sollte.

Bin so unendlich frei,

zu tun, was ich nicht wollte.

 

Du fragst, was ich denn will:

uns zwein gehört die Welt!

Allein mir fehlt dein Sinn

und außerdem das Geld.

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Dienstag, 19. august 2008
Die Rolle von "Märkten" hat sich ganz unbemerkt und schleichend grundlegend verändert.
Hat es in allen zurückliegenden Zeiten immer Verlierer, aber entsprechend auch Gewinner gegeben, so stehen wir auf einem weiten Grenzfeld, hinter dem es markttechnisch nur Verlierer gibt.
Die US-Amerikaner haben das auf ihre Weise geostrategisch erfasst. Sie führen einen weltwirtschaftlich katastrophalen Krieg in Irak, um den eigenen Untergang um vielleicht ine Generation zu verschieben.
Das Schlimme an der heutigen Lage ist, dass diese "Grenze" nicht genau zu bestimmen ist.  Vielleicht sorgen wir mit unserem heutigen Ausstoß an "Klimakillern" gerade dafür, dass in Jahren Amsterdam Atlantis, also im Meer versunken ist, aber ob dies GENAU heute ist oder wann GENAU das DANN Unabwendbare geschieht, ist dem gesunden menschlichen Ermessen nicht zugängig und wird durch starke Lobbies noch vorsätzlich verschleiert.
Allein sicher ist, dass der Moment der Schadensverursachung nicht mit dem des Schadenseintritts identisch ist.
Insofern waren Hiroshima und Tschernobyl begreifbarer: Sie hatten sofortige Opfer. Allerdings auch sie hatten Opfer (und zwar in größerer Zahl), deren Leiden sich allmählich entwickelten. Das aber wieder in "abschwellender Mathematik", also mit wachsendem zeitlichen Abstand nachlassend in ihrer "kausalen Bedingtheit" (wäre ein 30 Jahre nach dem Atombombenabwurf an Leukämie Verstorbener nicht vielleicht auch ohne so verstorben???).
Der "Weltuntergang", dem wir entgegen gehen, ist mit einer mauerfreien, allerdings verminten Grenzregion vergleichbar. Natürlich können wir auf dem Weg auf kleine oder größere Minen treten und dabei zugrunde gehen, einzeln oder ganz. Mindestens genauso wahrscheinlich ist jedoch, dass eine uns folgende "Menschheit" dank unsere Versäumnisse "zusammensiecht".

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Montag, 18. august 2008
einem kommunistenschwein

immer wieder
hat man dich
knapp verfehlt
nicht erschossen
nicht erschlagen
nicht gedreht

immer wieder
hast du neu gelernt
auch das gute
findet falsche führer die
wege zur wüste wenden

immer wieder
wahrtest du
wasser für
oasen im sand

irgendwann
stolpern deine beine
über den fernen
lichten horizont

an geschändetes wissen
glaubend
wünsche ich dir
erlösung
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Montag, 18. august 2008
Entscheidend ist, ob ein die Existenz einer die "Menschheit" ignorierendes Verhalten ein für den Einzelnen zweckmäßiges Verhalten darstellt bzw. darstellen kann (oder gar muss). Dies aber ist in profitorientierten Gesellschaften immer der Fall. So ausgeklügelt können keine Systeme sein, um etwas, was eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschheit wäre, mittels Strafkatalog einzudämmen.
Dabei sind wir ja noch wit entfernt von dieser Erkenntnis, dass die Zerstörungen der Lebensgrundlagen künftiger Generationen strafbares Verhalten darstellt. Im Moment läuft ja alles noch als von einigen geförderter freiwilliger Verzicht. Der kann ja ein relevantes Maß sowieso nur erreichen, wenn durch die Förderung ein höherer Profit zu erzielen ist als durch "normales" kapitalistisches Verhalten.
Der Ertrag aus einem fertig gestellten Atomkraftwerk, also ohne Abschreibungsanteil, ist aber als Beispiel so hoch, dass sich sein Betrieb immer noch lohnt, wenn man ganze Politikerbatterien und Denkfabriken, Wissenschaftler usw. finanzieren muss, um sich gegen verbohrte Umweltschützer zu behaupten. Welche enormen Alternativ-Förderungen müssten dagegen von der Allgemeinheit (als Steuer) finanziert werden!
Und die Fortexistenz des Weltrauschgifthandels (mit solchen freiheitlich deutschen Errungenschaften wie Afghanistan als Hauptopium-Produzent) belegt doch, dass selbst bei tatsächlicher Kriminalisierung und ausgeklügelter Bekämpfungstechnik weiter funktionierende Märkte existieren.
Es muss also etwas Anderes her.
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Sonntag, 17. august 2008
immer wieder
hat man dich
knapp verfehlt
nicht erschossen
nicht erschlagen
nicht gedreht

immer wieder
hast du neu gelernt
auch das gute
findet falsche führer die
wege zur wüste wenden

immer wieder
wahrtest du
wasser für
oasen im sand

irgendwann
stolpern deine beine
über den fernen
lichten horizont

an geschändetes wissen
glaubend
wünsche ich dir
erlösung
von Slov veröffentlicht in: politische Literatur Community: Mehr menschlichkeit
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Sonntag, 17. august 2008
Das schließt die Möglichkeit ein, dass da Lebenselexir der Weltwirtschaft durch die US-Amerikaner trotz Verknappung relativ verschwendet wird.
Nun gibt es Erzeugnisse, bei deren Herstellung auf Erdöl nur schwer zu verzichten ist und Einsatzgebiete, wo ein Ersatz bei strategischem Vorgehen hätte relativ leicht gemeistert werden können. Man hätte nur zu Zeiten, in denen "man" den Grundstoff Öl im Vergleich zu heute fast geschenkt bekam, die Forschung und Entwicklung von Alternativen ausreichen fördern müssen. In erster Linie denke ich logischerweise an die Energiegewinnung. Es ist eigentlich eine grundsätzliche Verschwendung, etwas, was es nur begrenzt gibt und was man auch für Anderes braucht, zu verbrennen.
Auch hätte (!!!) gezielt die ausufernden Globalisierungsbewegungen gebremst werden müssen. Der bedenkenlose Transport von Waren an Orte, an denen sie die einheimischen Wirtschaftsstrukturen zerstört, weil der Transport fast nichts kostet, ist weltwirtschaftlich katastrophenschwanger - und hat inzwischen schon die ersten kleinen Hungersnöte hervorgebracht.
Aber auch der sparsame Umgang mit einem sich absehbar verknappenden Gut ergibt nur einen Sinn, wenn nicht einer das von den anderen Eingesparte verschleudert.
All dies sind Überlegungen an der Oberfläche - genau wie die meisten Überlegungen zum "Klimaschutz" - sozusagen das Kratzen an der vorletzten Schale.
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Samstag, 16. august 2008
für die
die da gesungen
vielleicht bin morgen ich schon eine leiche
haben wir heute
die gewissheit

ihr
dem karl liebknecht haben wirs geschworen
der rosa luxemburg reichen wir die hand
ist zur offnen hand 
einer stiftung geworden

die lieder sind
andere heute
tanzbarer
auf dem abgrund
für den die letzte brille
chrystal heißt
um die letzten tage
durchzufeiern
zwischen anderen kranken
ICHs

für die
die da gesungen
ist der kampf vorbei
ich wünschte einen platz
an ihrer seite
müde weiß ich
er ist offen noch
der vertrag
sie haben bezahlt
wer wird bekommen 


(für das gegenseitige Verständnis: die Zeilen mit Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sind original zitiert aus einem Arbeiter-Kampflied; "Chrytal", auch "Ice" und anders bezeichnet ist eine Partydroge zur Beseitigung der Müdigkeit zugunsten eines kürzeren Lebens...)
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