Die Rechnungen, wann das heutige Energie-Gold erschöpft ist, mit vertretbarem Umfang nicht mehr gewonnen werden kann, kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hauptdifferenzen liegen in der Frage, ob die geschätzten Vorkommen auch wirklich in dieser Höhe gefunden und gefördert werden können, und wie sich der weitere Verbrauch entwickelt. Die zum Teil stürmische Entwicklung nachholender Schwellenländer mit China an der Spitze (Indien, Brasilien u. v. a. m.) läßt aber eher ein Ansteigen des Gesamtweltverbrauchs erwarten als das Halten des Niveaus (oder Sinken). Die Hauptenergiequellen werden damit nach maximal 65 Jahren (alle seriösen Schätzungen liegen darunter) verbraucht sein. Sowohl das normale menschliche Leben als auch alle „Produktion“ beruht jedoch zuallererst auf Energieverbrauch. Es liegen also mehrere Szenarien im Bereich des wahrscheinlichsten:
Diese Szenarien sind teilweise wenn-dann-Konstruktionen, aber nicht unbedingt. Außerhalb dieser fünf gibt es keine Möglichkeit mit einer statistisch relevanten Wahrscheinlichkeit. Da wir von einem Zeithorizont bis spätestens 2070 ausgehen, sind schon genug Kinder geboren, die diese Szenarien erleben, erleiden bzw. nicht überleben werden.
Halten wir uns bei Wahrscheinlichkeit Nummer eins als erstes auf. Einer der Gründe hierfür ist, daß dieses Szenarium – zwar schleichend, aber zweifelsfrei – schon läuft. Ein zweiter Grund ist, daß diese Erscheinung den Boden für die folgenden bereitet.
Natürlich wird der Zusammenhang heute nicht mehr so unmittelbar ausgesprochen. Da müssen Werte herhalten, die man vorgeblich selbst besitzt wie Freiheit oder Demokratie. Es ist einsehbar, daß solche Verkaufsgüte-Ktiterien immer schwerer zu haben sein werden. Je weiter die überschaubaren Gesamtreserven schrumpfen