Montag, 7. juli 2008
Ich bekenne, dass ich mit derart militaristischem Gehabe auch meine Probleme habe. Ich stelle allerdings fest, dassamerika 21 wirklich gut ist. Mit dem nachfolgenden Artikel kann man zwischen den Zeilen noch viel (leider Negatives) zwischen den Zeilen lesen:

Die Bolivarische Republik feierte den 197. Jahrestag ihrer Befreiung vom spanischen Imperium

Von Redaktion amerika21
amerika21.de

Caracas. Mit einer Militärparade und in Anwesenheit des bolivianischen Präsidenten Evo Morales beging die Bolivarische Republik Venezuela am gestrigen Samstag den 197. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung vom spanischen Imperium. Staatspräsident Hugo Chávez nutzte die Gelegenheit, um den Weg zur zweiten Unabhängigkeit Lateinamerikas, diesmal vom Diktat der USA, zu skizzieren.

Als Oberbefehlshaber der Streitkräfte widmete der Comandante der Bolivarianischen Revolution die Parade "dem venezolanischen Vaterland, dem bolivianischen Vaterland, den Völkern unseres Amerikas, der venezolanischen Armee, den Soldaten, die beschlossen haben, den Weg von Bolívar wieder zu beschreiten". Der zentrale Akt fand im Paseo Monumental Los Próceres statt, wo Chávez seinen bolivianischen Amtskollegen Evo Morales begrüßte. Angesichts der fortdauernden Destabilisierungsversuche der USA und Boliviens Oligarchie versicherte der Bolivarianer seinem politischen Alliierten: "Wir sind dasselbe Vaterland, das große bolivarianische Vaterland, die bolivarianische Alternative für unsere Völker."

Eine besondere Botschaft richtete Chávez an die Soldaten Lateinamerikas: "Vergessen Sie nicht, dass Sie sich auf die Seiten des Volkes stellen müssen und niemals gegen das Volk." Bereits Bolívar sagte vor 200 Jahren: "Verflucht sei der Soldat, der die Waffen gegen sein Volk richtet." Offensichtlich droht diese Gefahr in Bolivien, denn Chávez fuhr fort, dass "wir, die Soldaten, mit unseren Waffen immer auf der Seite des Volkes sein müssen – gegen den Imperialismus, gegen die Oligarchie, indem wir die Interessen des Volkes verteidigen."

Der Staatschef und Oberbefehelshaber schwor seine Soldaten erneut auf den Weg Bolívars ein. Das geschieht einige Tage, nachdem ein hochrangiger Offizier vor Gericht gezogen ist, um den Wahlspruch der Streitkräfte "Vaterland, Sozialismus oder Tod – Wir werden siegen" abschaffen zu lassen.

veröffentlicht in: Venezuela u.a. Community: Linke Literatur & Toleranz
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