Darwin und ein wenig Spekulation (1)

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Darf ein „Marxist“ über etwas spekulieren, was unter aktuellen Bedingungen teilweise nicht nachprüfbar ist? Wer also hier nein sagt, sollte nicht weiter lesen.
Als die Darwinsche Evolutionslehre veröffentlicht wurde, war sie grundsätzlich revolutionär. Die Erkenntnis, dass die vorhandene Artenvielfalt des Lebens keine „gegebene“, sondern eine „gewordene“ ist, vertrieb Ideen eines einmaligen „Schöpfungsaktes“ „göttlicher“ Art ins Reich der religiösen Ahnungslosigkeit. So weit so gut.
Verwunderlich finde ich trotzdem, dass es so wenig Widerspruch von „links“, genauer aus der Ecke dialektischer Denker gegeben haben sollte. Insofern vermag ich vieles auch nur als Fragen zum Weiterdenken in den Raum werfen.
Was stört mich an der Methode?
Ich halte sie für einseitig und insoweit undialektisch. Ein dialektisches Herangehen an einen Sachverhalt schließt Mehreres ein: Dass er sich in ständiger Entwicklung befindet, dass er sich vom Niederen zum Höheren entwickelt, dass er sich in Wechseln von allmählich Evolutionärem und sprunghaft Revolutionärem zeigt … vor allem aber dass er immer neu als Einheit von mindestens zwei Widersprüchen auftritt.

( Bitte HIER weiter lesen )

Veröffentlicht in Anti-Darwin

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