Etwas zur "Produktivkraft Mensch"

Veröffentlicht auf

Um die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft zu verstehen, muss man zu aller Erst verstehen, was "Produktivkräfte" sind, deren Entwicklungsstand die "Produktionsverhältnisse", genau genommen alle Verhältnisse, die Menschen im gesellschaftlichen Leben zueinander eingehen, bestimmt.
Dabei gibt es drei "Arten" von Produktivkräften, die untrennbar miteinander verknüpft sind: "den Menschen" selbst, seine Arbeitsmittel und bestimmte Bedingungen, unter denen diese Arbeitsmittel wirken.
Frühe bürgerliche Gesellschaftswissenschaftler nutzten oft das Robinson-Bild zur Veranschaulichung. (Allerdings sehr beschränkt im Denkhorizont). Niemand wird bezweifeln, wie wichtig für den Schiffbrüchigen Flinte, Schießpulver und Munition waren. Für ihn "Arbeitsmittel", vergegenständlichte Arbeit (früherer) Menschen. Aber dies nur deshalb, weil er eben der wissende Robinson war. Der "Wilde" Freitag betrachtete es als Götzen zum Anbeten. Hätte er die Waffe allein gefunden, hätte er wenig damit anfangen können - zu schwer und unhandlich, um damit Wild zu erschlagen. Die Tatsache wiederum, dass Robinson dieses "Arbeitsmittel" beherrschend besaß und Freitag nicht, verwandelte Letzteren selbst in ein "Arbeitsmittel" für Robinson.

 

( Bitte H I E R weiter lesen )

Veröffentlicht in Geschichte

Kommentiere diesen Post