Grünbuch Kommunismus - Teil 2 zu "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" - Erstideen (5)

Veröffentlicht auf

Lenin hätte das heutige Deutschland dem seinerzeitigen Großbritannien ähnlich als „Rentnerstaat“ bezeichnet – nicht als Kategorie des „demografischen Faktors“ sondern als Bezeichnung dafür, dass die Masse der „Deutschen“ mit Brosamen einer Weltkolonialwirtschaft gefüttert werden. Das lähmt sowohl das Denken als auch die Bereitschaft zum Verändern.

Wenn wir also über Strategien und Taktiken nachdenken, so ist das erst einmal ein Theoretisieren über etwas, was wir praktisch den anderen überlassen werden. Der Ruf vom Volk der „Dichter und Denker“ hat ja eben auch den Beigeschmack von „...nicht der Macher“.

Allerdings haben wir die Zeit und Ruhe über diese Dinge nachzudenken. Und so lächerlich im Moment neofaschistische Parteien und Organisiationen in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung sind, so wird doch durch Vertreter etablierter so genannter Volksparteien faschistoides Gedankengut warm gehalten, um es auf den Herd zu stellen, sollte es gebraucht werden. Dies kann durchaus schnell passieren. Nicht immer geht die große Befriedung auf …

 

Wenn ich hier „prophetisiere“, dann mitunter mit einer dialektischen Hoffnung: Man kann auch eine Untergangsvision malen, damit sich vielleicht mehr finden, die etwas dagegen tun, also damit die Voraussage nicht eintritt. Man darf sich verlachen lassen, weil nicht eintraf, was man voraussagte – aber hätte man es nicht vorausgesagt, wäre es eingetreten … welche Variante ist besser?

Kommentiere diesen Post