hellersdorf ist meine heimat - auch ich bin ein flüchtling - zugabe "Spiegel"-Müll

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Der Beitrag der Zeitschrift "Spiegel" ist Beispiel für die journalistische Fälschung von Sachverhalten. 

1. das Video erweckt den Eindruck einer relevanten Veranstaltung der Rechten. Außer den Hetzplakateträgern und drei vier Regenschirmkämpfern gegen die Asylantenflut (das hielten die für witzig) und einigen Fotografen war niemand auf der Faschistenseite.

2. "Haut ab!" war ein Schlachtruf aus der Antifa-Demo, der sich auf auf die faschistische Schande bezog. Was die Rechten sagten, konnte nur hören, wer sehr dich an ihnen dran war - dies muss man dem "Spiegel" in diesem Fall vorwerfen, denn er versucht ihnen Relevanz zuzuschieben.

3. die Behauptung, 250 Polizisten hätten alle Hände voll zu tun gehabt, ist selbst unter Einrechnung einiger Provokationen falsch. Im Wesentlichen traten die jungen Antifaschisten (die älteren sowieso) nicht aggressiv, nicht einmal "wütend" auf, sondern nur bereit, genau den Eindruck, um denen sie die Zeitschrift mit dem hier irreführenden Namen (hier hätte sie "Zerrspiegel" heißen müssen) zu verhindern. Hellersdorf ist keine Hochburg offener Faschisten.

4. eine Fälschung durch Weglassen ist es darüber hinaus, wenn nicht darauf verwiesen wird, dass die Refugees einem Arbeitsverbot unterworfen sind. Sollen sich doch "normale" Deutsche einmal vorstellen, wenn 200 von ihnen zusammengepfercht sind ohne Möglichkeit, einem normalen Leben nachzugehen ...

5. erheitern ist die Satzzusammenstellung, dass es doch zu Gewalt kam, und als Argument 11 Festnahmen angeführt wurden. Hier könnte man u.U. zum Schluss kommen, die Polizisten waren die Gewalttäter. 

 

HIER DER BEITRAG DER ZEIGT WIE ES NICHT WAR

Veröffentlicht in Gewalt Frieden

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