Hintergründe in der jW

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Okay. Die "junge Welt" hat sich im BLÖD-Stil ins Gespräch gebracht.  Schwamm drüber! So ist die Zeitung nicht. Fast alle Darstellungen sind sachlich sehr ausgewogen. Wer sich wirklich informieren will, findet Artikel, auf die Spiegel und Stern neidisch sein können - nur ohne bunte Bildchen. Und wenn Gäste zu Wort kommen, die eine etwas abseitige Position vertreten, etwas verbreiten, was man als "Stalinismus" verstehen könnte, findet man meist eine Woche danach einen Gegenstandpunkt. Wobei das ja nicht heißt, dargestellte "stalinistische" Positionen seien "falsch", sondern nur, sie sind unausgewogen bis einseitig. Fast immer lohnt es sich, die Leserzuschriften zu studieren. Meist wählt die Redaktion solche aus, die Ungenauigkeiten in Beiträgen korrigieren.

"Ausgewogenheit" meint natürlich nicht, Argumente FÜR Militarismus, Rassismus und vorsetzliche Herabwürdigung bestimmter Gruppen von Menschen zu verbreiten.  Aber "rot" ist eben nicht gleich "rot" ...

 

Diesmal empfehle ich den Abdruck eines Buchauszuges über Libyen.  Vorzug des Buches: Es entstand, bevor die bestehende Ordnung dort zum Abschuss, sprich Totbomben, freigegeben worden war. In Anbetracht der bombigen Machtübernahme besonders aufschlussreich die Vorentwicklungen. Hier Teil 1 

»Revolution von oben«

  morgen Teil 2.

Veröffentlicht in Venezuela u.a.

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