Klar zum Ändern?!

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Mit diesem Wortspiel (Entern - Ändern) drängte sich die Piratenpartei in die Politik.
Mit Entsetzen erinnere ich mich des Samstages in Potsdam, in dem diese Truppe verächtlich als "Kleinbürger" tituliert wurde - von Kommunisten im Besitz der großen Wahrheit.
Gut, aus einem sehr menschlichen Zug heraus: "Ich hab da einen getroffen ..." und der Klarheit, wer in Brandenburg der Piratenchef ist. (oder ist das der Kapitän?)
Nun sind die Berliner etabliert. Nicht auszuschließen, dass das der Anfang vom Ende ist, dass sie entweder als Eintagsfliege untergehen oder sich an die "etablierten Parteien" letztlich anpassen, die zu bekämpfen sie antraten.
Selbst ihr Eintagserfolg mit etwa 9 Prozent der Berliner aktiven Wähler sollte aber Grund sein, über sie nachzudenken.
Das Wichtigste ist ihr Wählerpotential. Das ist zweifellos die Jugend. Man kann das als "Politikverdrossenheit" abqualifizieren. Man kann sich besonders dumm stellen und sagen, die interessiert nur ihr Internet und deshalb verstehen sie nur eine ihrem Internetfreiheitshorizont angemessene Nicht-Partei. Da ist AUCH etwas dran. Und dass es um einen vagen Protest geht gegen ein System, dass man unterschwellig als feindlich begreift.

 

( Bitte H I E R weiter lesen )

Veröffentlicht in politische Praxis

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