Libyscher "Frieden" für die Welt?!

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"Revolutionsführer" Ghaddafi ist sicher nicht jener Held gewesen, zu dessen Verteidigung Interbrigadisten aus aller Welt zusammengeströmt wären. Der Anschein wurde schon früher bestätigt, dass er - im Gegensatz beispielsweise zu den Castros - auch individuellem Terror nicht grundsätzlich abgeneigt war und nur abzuschwören versuchte, um jene zu "Freunden" zu machen, die ihn nun niederbombten.
Hier hätten wir schon eine von vielen Schlussfolgerungen des Libyenkrieges: Als "Partner" oder "Freunde" treten imperialistische Großmächte oder solche, die es sein wollen, nur so lange auf, wie sie den "Partner" nicht schlucken können - oder glauben, es zu können. Diese Erfahrung durften die DDR-Bürger auch schon machen.

Aber weiter! Das Lebensniveau der Libyer vor der Bombeninvasion war so hoch wie nirgends in Afrika. Auch hier zeigte sich, dass allein die demonstrierte "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" nicht ausreichend ist. Wahrscheinlich sogar wichtiger ist, dass sich alle Teile der Bevölkerung an der Regelung ihrer Angelegenheiten beteiligt sehen. Echtes Volkseigentum und echte partizipierende "Demokratie". Dies ist natürlich in einem Land mit kolonial gepflegter Stammesteilung, Clanwirtschaft besonders schwer. Offenbar fanden sich eben Clans, die der Invasion als Fuß in der Tür dienen konnten.

Aber unabhängig davon ist das Ergebnis des Bombenterrors eine kaum zu überschätzende Menschheitskatastrophe....

 

 

( Bitte  H I E R  weiter lesen )

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