Residenzpflicht für Deutsche noch nicht durchgesetzt

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Auf eine unerklärliche Lücke im deutschen Rechtssystem stießen hessische Polizeibeamte bei einer kriminalitätsvorbeugenden Kontrollmaßnahme gegenüber zu Busgruppen zusammengerotteten Berliner Bürgern. Im Zuge des landesspezifischen Antirassismusprogramms wollten sie dem Vorwurf, unspezifische Kontrollen auf Menschen mit äußerlich erkennbarem Migrationshintergrund zu beschränken, durch praktische Taten entgegentreten. Durch das Fahrzeugkennzeichen erkennbare Nichtbürger Hessens sollten angemessen die Macht des deutschen Rechtsstaates erfahren. Durch umfassende Kontrolle der persönlichen Verhältnisse sollte festgestellt werden, wer gegen seine Residenzpflicht verstoßen hatte und demzufolge in sein Heimatland zurückgeschickt werden konnte. Es wurde bereits festgestellt, dass das Land Berlin selbst in seinen türkischen Enklaven nicht durch die Abschiebung geringfügig erschwerende Folterpraktiken bekannt geworden ist.

Letztlich räumte das zuständige Ministeium ein, dass es sich um ein bedauerliches Missverständnis handele. Man werde sich umgehend dafür einsetzen, die Residenzpflicht auch für Bürger der deutschen Länder einzuführen. Es wurden Verhandlungen mit der deutschen Bahn aufgenommen, die Kontrollen der Tickets auf die Kontrollen der Reiseerlaubnispapiere auszuweiten. Der Vorschlag, zumindest testweise für Berliner Reisende an Stelle eines gelben Sterns einen leuchtenden gelben Bären an der Kleidung zur Kennzeichnung einzuführen, wurde an einen neu gebildeten Ausschuss überwiesen.

Man befürchtet im Moment noch Widersprüche seitens Straßenverkehrsunternehmen, da die ortsbezogenen Kennzeichen Fahrzeuge in einem Nicht-Heimat-Land unter Generalverdacht stellten. Auch wäre der Kontrollaufwand ohne flächendeckenden Einsatz von Hartz-IV-Arbeitsverweigerern, so ein Sprecher der Polizeigewerkschaft, nicht umzusetzen. 

Adolf H., Pressesprecher von PRO Helmstedt, begrüßte die Initiative der Ordnungskräfte und gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass ein solch uniformiertes Verhalten nach dem Sieg in allen deutschen Ländern dies- und jenseits des Ural durchgesetzt werden würde. Es sei zumindest ein erster Schritt, wenn Frankfurt von Kandahar lerne.


 

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Veröffentlicht in Satire

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