Schweizer belegen Lenin ...

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Die Lehren Lenins haben ein schweres Schicksal hinter sich: Kaum ein anderer großer Denker und Staatsmann ist derart umfassend missverstanden oder - wenn das nicht ging - pauschal verteufelt worden wie der "Vordenker" des bisher längsten Anlaufs zu eine besseren Gesellschaft.

Zu den Punkten, die meist nur vulgarisiert wurden, gehört seine Analyse des modernen Kapitalismus als "monopolistisch". Selbst in der Linken wird lieber die Schumpetersche Mathematisierung geschluckt und von "Oligopolen" gesprochen. Als ob es Lenin darum gegangen wäre, nach der Restzahl 1 (also Mono) zu fragen und von einigen wenigen (Oligo) zu unterscheiden. Ihm ging es um die Ballung von realer Macht in den Händen einiger weniger Unternehmen - einer Macht, die durch ihre sichtbare Größe nicht widergespiegelt wird.

Nunmehr liegt eine Schweizer Studie vor, die sich des Problems über nackte Umsatzzahlen hinaus annimmt und niveauvoll den Grad der weltweiten Monopolisierung der Wirtschaft aufzeigt: In ihrem Ergebnis wird die gesamte Weltwirtschaft mit aller Politik als Anhängsel im Wesentlichen von nur 147 Unternehmen bestimmt - vorrangig solhe der Finanzbranche ...:

http://www.jungewelt.de/2011/10-28/021.php?sstr=klub

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