...vereinigt euch!

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Die besten Äpfel fallen vom Baum, wenn sie reif sind. In Deutschland bin ich wohl nicht der einzige, der die Verhältnisse nicht für reif für eine Revolution hält. Mag das Anliegen de Unterzeichner noch so lobenswert sein ... der Schuss geht nach hinten los.  Außerdem ist die Patinasprache ungeeignet, für noch so kleine "Massen" attraktiv zu sein.  Schade! Der Kommunismus ist eine zu überlebenswichtige Angelegenheit, dass die Verstehenden sich im kleinsten Kreis aneinander aufreiben. 

 

AUFRUF 

Die Initiatoren der im Bund von Kommunisten Wirkenden rufen alle kommunistischen Parteien, 

Linkskräfte und Sympathisanten auf: 

Erweisen wir uns als würdig, das Erbe von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann zu bewahren, indem wir endlich die Einheit aller Kommunisten herstellen und möglichst bald die Vereinigte Kommunistische Partei (VKP) gründen! 

Sozialisten und Kommunisten – ob organisiert oder nicht organisiert wir rufen euch auf: 

Schmiedet diese Einheit der Kommunisten, der organisierten politischen Kraft des Proletariats! 

Es ist an der Zeit unseren Weg gemeinsam zu gehen! 

Die derzeitige politische Situation macht es dringend erforderlich nicht länger zu zögern und Seit an Seit gemeinsam zu kämpfen, noch bevor es zu spät ist! Drum zögere nicht Genosse und reih` Dich in das Kollektiv der Aufrichtigen und politisch Gleichgesinnten endlich ein! 

Wir richten uns hiermit an proletarische Gleichgesinnte und Mitglieder von antifaschistischen, sozialistischen und kommunistischen Parteien und Vereinigungen unseres Landes. 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde und Mitstreiter, zu den wichtigsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts können wir unbestritten die Gründung der revolutionären marxistischen Kampfpartei, der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) zählen. Sie wurde in der Zeit vom 30. Dezember bis 1. Januar 1919 von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sowie weiteren Genossen in Berlin gegründet. Dies war nicht nur ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, sondern für das ganze deutsche Volk. Zu den wichtigsten Lehren der Novemberrevolution 1918 müssen wir selbstkritisch gestehen, dass die deutsche Arbeiterklasse zu diesem Zeitpunkt nicht über eine revolutionäre Partei verfügte, was sich bitter rächte. Die linken Kräfte in der USPD - Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Wilhelm Pieck, Leo Jogiches u.a. - gründeten am 11. November 1918 den Spartakusbund. Sie zogen damit Konsequenzen und bereiteten die Trennung von der USPD sowie die Gründung einer eigenständigen proletarischen, revolutionären, einer kommunistischen Partei vor. 

Am 31. Dezember 1918 begründete Rosa Luxemburg in ihrer Rede auf dem Parteitag das am 14. Dezember in der „Roten Fahne“ veröffentlichte Programm des Spartakusbundes, als Programm der neuen Partei. Sie erklärte: „Genossen, heute erleben wir den Moment, wo wir sagen können: Wir sind wieder bei Marx, unter seinem Banner.“ 

Dieses Programm war die Fortsetzung des Kommunistischen Manifestes von 1848, des Eisenacher Programms der SDAP von 1869 und dees Erfurter Programms der SPD von 1891 unter den neuen weltgeschichtlichen Bedingungen.

Der Parteitag bestätigte das Parteiprogramm und beschloss, die Rede Rosa Luxemburgs als  Agitationsbroschüre herauszugeben. Am 1. Januar 1919 endete der Gründungsparteitag mit der Wahl der Zentrale. Die Kommunistische Partei Deutschlands war damit gegründet. 

Am 21. April 1946 vereinigten sich in der damaligen sowjetischen Besatzungszone erstmals KPD und SPD und gründeten am 22. April 1946 die Sozialistische Einheitspartei Deutschland. 

An ihrer Seite kämpften auch die Kommunisten in Westdeutschland für die Schaffung einer einheitlichen Arbeiterpartei. Die wurde aber durch die westlichen Besatzungsmächte im Bunde mit den rechten Führern der Sozialdemokratie und den wieder erstarkenden imperialistischen Kräften unterbunden. Stattdessen wurde in der BRD die KPD im Jahre 1956 verboten. 

Der Zusammenschluss von KPD und SPD zur SED war eines der wichtigsten Ereignisse der politischen deutschen Arbeiterbewegung und die Voraussetzung zur Gründung eines sozialistischen Staates auf deutschen Boden. Erstmals in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung erfüllte sich ein in hundert Jahren gewachsener Traum: Schluss mit der Ausbeutung, mit Krieg, mit Faschismus, Schluss mit der imperialistischer Herrschaft. 

Es stimmt uns sehr bedenklich, dass in letzter Zeit der Antikommunismus in Deutschland stark zugenommen hat. Den Herrschenden ist schon seit langer Zeit die Existenz kommunistischer Parteien ein Dorn im Auge. So lassen sie nichts unversucht und bringen Kräfte zum Wirken, die mit Gerüchten und Provokationen versuchen, Einfluss auf die Einheit und Geschlossenheit unserer Reihen zu nehmen, die Kommunisten Deutschlands auch in Zukunft zu spalten. 

Bis heute ehren jährlich Zehntausende im Januar die Begründer der kommunistischen Partei 

Deutschlands. So war es auch am 15. Januar 2012, anlässlich des 93.Jahrestages der feigen Ermordung von Karl und Rosa. 

Und genau an dieser Stelle und zu diesen Zeitpunkt haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere bereits begonnene Diskussion über unsere bisher gewonnen Erfahrungen, Standpunkte und zielorientierten Aufgaben zur Stärkung der politischen Kraft des Proletariats und zur Vereinigung der Kommunisten fortzusetzen. Wir führten deshalb ein erstes Treffen interessierter Kommunisten durch. 

Wir Kommunisten lassen uns davon leiten, was das deutsche und internationale Proletariat in fast zwei Jahrhunderten ihrer Existenz erkannt hat: „Einigkeit macht stark!“ Wenn wir nicht bereit sind vereint den Feind zu schlagen, dann geben wir die Trumpfkarte aus der Hand und stärken damit den Klassengegner, die Bourgeoisie. Suchen wir als nicht nach unseren Unterschieden, erkennen wir unsere Gemeinsamkeiten, denn allein das macht uns stark. (siehe dazu ausführlich unser gemeinsamer Standpunkt in „Gewissen in Aufruhr“) 

Das Ergebnis der derzeitigen Diskussion sollte in einer klaren einheitlichen Strategie und Taktik zusammengefasst und zum Jahresende 2012 zur Entscheidung gestellt werden. 

Die Teilnehmer/innen des „Forums für Kommunisten“ (Dresden, 21.4.2012) Initiatoren der Facebook--Guppe -- (Vereinigte Kommunistische Partei) ROT FRONT !    Wir erwarten Deine / Eure Antwort!  

 

Vereiniget Kommunistische Partei (VKP) ; c/o L. Häupl; 01307 Dresden; Florian-Geyer-Strasse 40; 0174 / 2094068 

www.ked-vkp.de; ked-vkp@t-online.de ; 0174 / 2094068 

(„Gewissen in Aufruhr“ auch unter:   http://www.manager-dj-lothar.de/KPD/KED_VKP.htm )

 

Veröffentlicht in politische Praxis

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