Was kann man tun

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Wer sich ehrlich die Frage stellt, was er denn tun kann, um diese durch und durch "verdorbene" (im Sinne von "parasitär" und "etwas, was man wegwerfen sollte") Gesellschaft zu verändern, dann gibt es dafür keine prinzipielle Antwort, zumindest, wenn man nicht abstrakt bleiben will und "dagegen kämpfen" sagt.

Jeder Mensch ist einzigartig mit Eigenschaften und Fähigkeiten, die ihn von allen anderen unterscheiden.

Dass man bei geheimen "Wahlen" nicht so masochistisch sein sollte, die schlimmsten Parteien zu wählen, damit das revolutionäre Chaos in der Welt am schnellsten heranreift, halte ich für menschlich - hoffen wir, dass wir keines heißen allgemeinen Weltkriegs bedürfen, damit "die Massen aufwachen". 

Dass man bei derselben Gelegenheit davon abkommen sollte, das kleinere Übel zu wählen, wo man doch weiß, dass es ein Übel ist, sollte auch relativ klar sein. Sonst verhindert man die Reife für alle Zeiten.

Dann aber wird es schon sehr individuell. Nicht jeder wird je ein guter "Parteisoldat" - und das ist gut so. Wir sollten nicht Schlimmes durch Schlimmes ersetzen wollen.

Also muss sich jeder seinen Platz mit etwas eigenem Grips suchen. Ob er sich eben eine Sitzblockade zutraut - oder eben "nur" an einem (Internet?)Flashmob teilnimmt. Zum Glück gibt es vielfältige Möglichkeiten des Widerstands. Da wird sich doch für jeden das für ihn Geeignete finden lassen. Einfach Stillhalten ist auf jeden Fall falsch. So faschistisch, dass man sich am Leben halten muss als Aufgabe, um "danach" zu sagen, ich war ja immer dagegen und habe mir nicht die Finger beschmutzt, ist dieser Staat nun auch wieder nicht. Und je mehr Widerstand leisten, umso schwieriger wäre es, sie zu verfolgen.

Mein Platz ist das geschriebene Wort. Mein Buch 1 liegt nunmehr vor. Nun habe ich eine Leserunde eröffnet, bei der Interessierte den individuellen Kommunismus genauer kennen lernen. Im positiven Fall - und den sollten wir immer erhoffen - ist jemand in dieser bundesweiten Lesegruppe, der nachher begriffen hat: Ja, das ist das, was ich mir für mich wünsche. Da mach ich doch was für ...

dazu weiterführend: http://komm-unismus.blogspot.de/2013/05/neues-von-der-leserunde.html

Veröffentlicht in politische Praxis

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