Weihnachtsfrieden - wie auch ich ihn verstehe:

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Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!
Lothar Häupl; Dresden

1. Über Jahre hinweg vernahm ich aus den Medien, in Diskussionsrunden – wo der Bourgeoisie „Treue“ das Wort führten – und auch in der Gegenwart immer wieder ein Wort: „Freiheit“!

Jeder macht sich so seine Gedanken über das Wort „Freiheit“ – ich mir auch!
Desto mehr ich drüber nachdenke, kommt mir die Frage in den Sinn: Welche Freiheit meinen DIE?
Meine Freiheit ist die, dass ich anders denke!
2. Unter jenen Freunden und Genossen, mit denen ich hin und wieder im Gespräch bin, hörte ich auch Überlegungen, in der DDR, die sich als Staat für einen Entwicklungsweg hin zum Sozialismus entschieden hat und dies in ihrer Verfassung festschrieb, dort sei vieles auf das Thema „Frieden“ fokussiert gewesen, warum diese Einseitigkeit oder Einschränkung heute zum Teil zu kritisieren sei! Ich sehe das selbst aber ganz anders!
Ich bin davon überzeugt, dass die Losung Willy Brandt’s „Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!“ gründlich überdacht werden muss und in Verbindung mit der Losung, die einst aus dem Bezirk Dresden/ Radeberg von einem Arbeiter formuliert wurde: „Mein Arbeitsplatz, das ist mein Kampfplatz für den Frieden!“ in Verbindung zu bringen ist. Damit verbindet sich eine riesige Aufgabenstellung für die politisch-ideologische Arbeit! (Worauf ich noch zurück komme!)
3. Als einer, der nun schon über zwei Jahre hinweg, in verschiedensten facebook-Gruppen das Thema der notwendigen Formierung der politischen Kraft des Proletariats fasst penetrant auszudiskutieren versucht, komme ich auch im Zusammenhang mit den von mir dort gestellten Fragen: „Was sind eigentlich „revolutionäre“ Maßnahmen und Taten?“ und: „Wäre ein gemeinsames revolutionäres Wahlprogramm … revolutionär?“ für mich und die „Vereinigende Kommunistische Partei“ (VKP) in Gründung zu dem Schluß: Wer die Forderung „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ nach wie vor unterstützt, sollte und muß auch bereit sein, die Überlegung zu überdenken, dass ein revolutionäres Programm oder Wahlprogramm der VKP nur ein „Programm des umfassenden und konsequenten Friedenskampfes“ sein kann!

Im Gegensatz zu der eingangs genannten Freiheit, 
• welche direkt oder indirekt Krieg und Rüstung im „Namen und im Interesse des Profits“ rechtfertigt;
• welche gewollt oder ungewollt dem Einen viel Reichtum und dem Anderen aussichtlose Armut ermöglicht und bringt;
• welche zulässt, das täglich zig tausende Menschen an Hunger, fehlendem Trinkwasser, unzureichender medizinischer Versorgung, wegen geschürten Glaubenskriegen und imperialen politischen, finanziellen und militärischen Drohgebärden und Kriegen zu Tode kommen;
• welche Unfrieden schürt, allein der Tatsache geschuldet, dass Familien unter Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsnot, Fremdenfeindlichkeit u.v.a.m. leiden, während andere „in Saus und Braus“ lebende jegliches Gefühl für die Realität des wirklichen Lebens verloren haben;
• welche Worte des Friedens in die Welt hinaus posaunen und gleichzeitig die Waffen produzieren und liefern, die den Völkermord anheizen.

Im Gegensatz zu dieser Freiheit muss uns der Frieden …
… für alle Völker der Welt bis in jede Familie hinein, zum Herzensbedürfnis des politischen und organisatorischen Kampfes von Antiimperialisten und Kommunisten werden.

Es lohnt sich also, dass wir, also denen der Gedanke der um die Vereinigung Wirkenden und Ringenden, jene die im Kampf um unseren „Lebens- und Kampfplatz für den Frieden“ all jene Erfahrungen und Überlegungen zu nutze machen, die die Freiheit mit den Kampf um Frieden verbinden und o.g. Verbrechen im Namen der Freiheit und deren Verursacher bekämpfen wollen.

Es lebe der Weltfrieden!
Gestalten wir gemeinsam und offensiv den proletarischen Internationalismus!
Schaffen wir Grundlagen, dass der Friedenskampf und Frieden in allen Lebensbereichen und für alle Völker die Grundlage für die Sicherung der Würde aller Menschen wird!
Friedenskampf ist Klassenkampf!

Um sich so positionieren zu können, muss sich die „Vereinigende Kommunistische Partei“ (VKP) hier in Deutschland gemeinsam mit Gleichgesinnten und als Teil der Klasse in den Dienst der Klasse stellen. Kurz: Für Hinweise, theoretische und praktische Arbeit und aktive wie passive Unterstützung haben wir sozusagen ein „offenes Ohr“!

Wir laden all jene dazu ein, die sich konstruktiv an einem solchen „Friedens- und Wahlprogramm 2013“ beteiligen, zur Bereicherung beitragen und es unterstützen wollen!

Das alles verstehen wir darunter, wenn es heißt:

Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!

Lothar Häupl
Dresden (VKP) KED-VKP@t-online.de; Ruf: 0174 / 2094068

Häupl Lothar 

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