Wenn die (heimlich) Herrschenden von Klassenkampf sprechen - Die Ausrottung der "Überflüssigen" als Satire (5)

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An dieser Stelle folgte in der jW der hier vorgezogene Abschnitt, in dem mit der Ausrottung etwa der Hälfte der Menschheit gestig "gespielt" wird. "Reduzierung der Erdbevölkerung" durch Kriege, Krankheiten, Verhungern usw. - durch vorsätzlich freigesetzte Geißeln der Menschheit, die technisch überholt wären ...

... junge Welt, 30.04.2013 / Thema / Seite 10Inhalt

Planetarische Herrschaft

Ökonomie. Einblick in die Strategien der Superreichen: Mit ihren Funktionseliten ­entwickeln sie postkapitalistische Machtstrukturen

Von Hans Jürgen Krysmanski
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Sicherheitszonen

»Die Superreichen dieser Erde ballen sich in einigen wenigen Metropolen. Wer Geld hat, haust dort, wo die Welt am schönsten ist. Soweit das Klischee. Doch in Wahrheit tummeln sich die Superreichen vor allem in Megametropolen mit oft zweifelhafter Lebensqualität. Moskau statt Marbella, Mumbai statt Mauritius. Jene acht Städte, die mindestens 20 Dollarmilliardäre zu ihren Bewohnern zählen, beherbergen zusammen mehr als ein Viertel der globalen, rund 1200köpfigen Milliardärspopulation (nach Forbes). Die meisten Reichen wollen eben dort sein, wo das Geld verdient wird – nicht dort, wo es sich angenehm ausgeben läßt« (Manager Magazin).

Und so verändern sich unsere großen Städte zu Gebilden mit abgeschirmten Geschäfts- und Wohnwolkenkratzern im Mittelpunkt und wachsendem Elend drum herum. Auch bei diesen »Burgen« spielen, wie im Mittelalter, Sicherheitsbedürfnisse eine wichtige Rolle. Die dem öffentlichen Raum entzogenen Zonen werden durch hochtechnische Überwachungs- und Bedrohungsapparate (bis hin zu Drohnen) geschützt. Auch die Meere sollen für die wachsende Zahl von Megayachten sicherer werden. Eines der extremsten Beispiele für diesen Trend ist die neue 160 Meter lange »Eclipse« des russisch-britischen Milliardärs Roman Abramowitsch. Auf diesem 475 Millionen Dollar teuren Schiff ist, flüstert man, ein militärisches Antiraketensystem installiert. Jedenfalls sei klar, so CNN, daß die Technologie der modernsten Armeen der Welt jetzt auch den ultrareichen Eignern von Superyachten und Luxusimmobilien zur Verfügung steht. Sie können sich einloggen in militärische und geheimdienstliche Informationsnetze, wenn sie Routen planen oder Hotspots vermeiden wollen – obgleich schlichte, arme Piraten für sie ohnehin keine Gefahr mehr darstellen.
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Mein Anteil zur Gegenwehr liegt inzwischen vor: 

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