Wenn wir die Musik machen ... (aus: Musik als Muster der kommunistischen "Produktivkräfte" oder im Sumpf der Piraten (8))

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Die kommunistische Arbeitswelt wird sich demnach wohl zwischen drei Extremen bewegen:
Das eine Extrem habe ich mit der Musikproduktion angedeutet. Der Anteil an „lebendiger Arbeit“, der im fertigen „Produkt“ erkennbar ist, schrumpft immer weiter auf Werte nahe Null. Sehr nahe Null kommt man zum Beispiel durch Automaten / Roboter, die selbst Automaten / Roboter herstellen. Die aktuelle Arbeit wird dort durch früher vergegenständlichte verrichtet. Dies ist übrigens der Bereich, der seine erste Blüte durch weltweite Konversion erleben könnte. Spezialisten hochwertigster Militärtechnik haben normalerweise die „Vorbildung“, um Programme solcher technischen Komplexität zu verstehen und zu erarbeiten. Hier wären sie sinnvoll einsetzbar – zusammen mit erfahrenen Kräften des bisherigen Bereichs. Man muss ja berücksichtigen, dass der Bau solcher Roboter bauenden Roboter eine Investition in die Zukunft bedeutet.
Das zweite Extrem ist die Gegenseite, die „Kunst“. Hier wird in erster Linie produziert, weil die „Produktion“ den „Produzierenden“ (und einigen Anderen) einfach Spaß macht.
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Veröffentlicht in Zukunft denken

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