Zum Kotzen

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Also so etwas Boshaftes in einem zweiten Staatsfernsehen ist mehr als unverschämt. Wer solche Brechmittel verabreicht, hätte besser getan, das Ableben des demokratisch gewählten Präsidenten einfach zu ignorieren.

Ein solch begeisterter Ausruf, dass der Mann endlich tot ist wie am Ende dieser Sendung, ist mehr als pietätlos. Es reichte offenbar nicht, den Präsidenten als halbirren Selbstdarsteller vorzuführen. Oder wie soll man die Szene deuten, in der ein Chavez, der als selbstherrlicher Diktator sich irgendwas zeigen lässt und ausruft "Verstaatlichen!" und schon ist ein Schicksal entschieden. (Vertaatlichung als persönliche Manie ...) Geschickt wird eine Parallele zum italienischen Faschismus geknüpft. Warum eigentlich diesmal nicht "NationalSOZIALISMUS des 21. Jahrhunderts"?! 

Welch tiefer Hass spricht aus dieser kleinen Sendung. 

Wie sehr sollte uns das zu denken geben: Wenn uns unsere Feinde loben, sollten wir die Frage stellen, was wir falsch gemacht haben - wenn wir diesen Gedanken als Maßstab nutzen, dann hat Genosse Chavez wohl besonders viel richtig gemacht.

Er war ein Mensch der Menschen. Seinen erwirtschafteten Überschuss verwendete sein Land zur Verbesserung von Bildung, Gesundheit und Lebensniveau insgesamt - nicht für Rüstung und Krieg. Ehre all denen, die sich mit solchen Taten den Hass der Kriegstreiber zuziehen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1856062/Sozialist,-Revolution%C3%A4r,-Comandante

Veröffentlicht in Venezuela u.a.

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