Donnerstag, 28. august 2008
Am einprägsamsten bei einem Wettbewerb ist das, was völlig aus dem Rahmen fällt.
Diesmal habe ich mir das Recht gesichert, in den Friedensblog zu stellen, worüber Diskussionen lohnen und was irgendwie zum Frieden passt. Damit liegt ein Argument auf Eis, mit dem ein irgendwie "anrüchiger" Text bei der Friedenslesung 2007 in der Jury mit "Thema verfehlt" abgeschmettert worden war: Da stellt sich eine 2007 17jährige vor, wie sie als Studentin zur Zeit des Schusses auf Dutschke im Hörsaal aufgemuckt hätte ... und beschreibt das in der Ich-Form. Also ich war verwirrt.
Nun gehen zwar die Veranstaltungen zu 40 Jahre 68er langsam dem Ende entgegen, aber die Frage lässt mich nicht los: Was will dieses Mädchen ausdrücken?
Dass sie etwas kann, ist unbestritten, so unbestritten, dass ich den Kommentar bekam, das kann keine 17jährige geschrieben haben ... und eine heutige schon gar nicht.
Wie ist das mit der Verantwortung des Einzelnen?
Wie viel "Ordnung" braucht die Welt ... oder ist die Frage so lange falsch gestellt, so lange man nicht fragt, wer diese Ordnung macht und warum?

Susanne Rödiger "Zwischen den Generationen".

Gegen deutsche Kriegseinsätze voten.
veröffentlicht in: politische Praxis Community: Linke Literatur & Toleranz
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Mittwoch, 27. august 2008
Eigentlich war ich auf unserem U-Bahnhof mit einem Poster "zusammengestoßen". Es bewarb einen jungen Künstler, der sich bequem und locker dem Fotografen stellte. Wie ich nachher herausfand, hatte er als sexy Mädchenschwarm auch als Dressman Geld verdient. Das Präsentieren seines Ichs war er gewohnt. Na gut. Wer weiß, wie ich als Mädchen auf ihn angesprungen wäre.
Was mich provozierte, war sein T-Shirt, genauer dessen deutlich lesbarer Aufdruck.  Da ich mich als FriedensKÄMPFER verstand und verstehe, fühlte ich mich persönlich provoziert. Und wie reagiert man, wenn man Gedichteschreiber ist? Man schreibt ein Gedicht. (281) urteil ) Vielleicht, weil darin Sex und Peace vorkamen, wurde es etwas häufiger angeklickt.

Aber dann kam es:

"??? Haben hier alle diesen Spruch nicht verstanden? Für den Frieden zu kämpfen ist so als würde man Sex haben um jungfräulich zu werden. Muss ich das ausführlich erklären? Also, das bezieht sich natürlich auf die Politik mancher Länder und ihre Art "Frieden" herbeizuführen. Ich verstehe nicht, was man daran missverstehen kann? Was soll das mit den Nissen ins Hirn setzen? Die linke Propaganda, setzt dem armen Wicht amerikafeindlichen Blödsinn ins Hirn? Ist das so gemeint? Die Jugend denkt selbstständiger als ihr meint. Das ganze ist kein "cooler Spruch" sondern eine Aussage über die jemand länger nachgedacht hat. Wo darin Hilflosigkeit oder Armseligkeit liegt ist mir vollkommen unverständlich. Ich bin ehrlich gesagt ungeheuer entsetzt darüber, dass Leute, die sich so mit Sprache beschäftigen, denn Sinn eines so simplen Spruchs nicht kapieren. Herablassung lese ich im Gedicht des Autors, genauso auch eine ganze Menge fettester Vorurteile der heutigen Jugend gegenüber."

Bin ich schon so vergreist? Sollte der junge Musiker der Revolutionär sein, ich aber mit der Pflege des FRIEDENSBLOGS  - auf den ich jeden zwecks stimmen gegen deutsche Kriegsbeteiligungen jeden Leser beknie zu kommen und zu voten - vielleicht die staubige Mumie???
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Sonntag, 24. august 2008

August 2008

Jüngere Menschen haben es nicht erlebt

und alte Menschen werden  nie vergessen!

 

 

 

 

Heimlich und mit Lügen ummantelt kommt er uns immer näher

Ein fürchterliche Krieg

USA Abwehrraketen und amerikanische Stützpunkte in unserem Nachbarland Polen

 

Deutsche Schnellfeuerwaffen, im zur Nato strebenden  Georgien.

 

Drohungen an Rußland, Iran und mehr.

 

Einmischung in das Leben anderer Völker.

 

Amerikanische Atomwaffen in der Bundesrepublik Deutschland.

 

werden trotz vieler Proteste nicht entfernt.

 

Eine Kanzlerin, die dem angriffslustigen Georgien Beistand versichert

um wieder Kriegsfähigkeit zu erlangen.

 

Es wird sehr viele Menschen erschrecken, die heute nichts von Politik wissen wollen

 

und schon gar nicht gegen Aufrüstung und Krieg protestieren.

 

Tränen im Luftschutzkeller oder an den Massengräbern

 

helfen niemanden mehr!

 

Wer die Augen nicht offen hält um dies zu erkennen

 

braucht sie später zum Weinen!

 

 

 

Noch heulen nicht die Sirenen , wenn auch schon die Bomber

 

über unseren Köpfen Übungsflüge machen.

 

Noch wird in dem fernen Afghanistan und Irak gemordet.

 

Wir spüren hier noch nicht die Angst und das Leid der Menschen.

 

Machen wir uns nicht Mitschuldig, wenn wir ruhig zuschauen

 

wie unsere Politiker den Friedenswillen der Menschheit mißachten

 

Und dem amerikanischen Kriegsverbrecher  junge Soldaten

 

für seine Angriffskriege bereitstellt?.

 

 

 

 

 

Alle friedliebenden Menschen sind aufgefordert zu protestieren

wie und  wo sie auch immer nur die Möglichkeit dazu haben.!!!

 

 

Elisabeth Monsig   (Jahrgang 1924)

 

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Mittwoch, 20. august 2008
Eine Rettung vermittels "Marktkräfte" ist auszuschließen. Diese Zeit ist vorbei.
Die einzig denkbare Lösung wäre ein Handeln im Menschheitssinn auf solidarischer Basis als für alle vernünftige Vorgehensweise. Bedingt / partiell kann der "Kapitalismus im Großen" ein solches Vorgehen erreichen, wenn er real in seiner Gesamtexistenz bedroht ist.  Diese Situation war in Konkurrenz zum "real existierende Sozialismus" in vielen Gebieten gegeben. Es wurde (aus Kapitalistensicht) vernünftig (und erfolgreich) reagiert.
Peak Oil und die "Klimakatastrophe" werden jedoch nicht mit einer Oktoberrevolution und Bürgerkriegssieg beginnen. Sie sind eben schleichend beim einen schon (bald?) da und der andere hat immer die begründete Hoffnung für einen für ihn interessanten Zeitraum damit noch Geschäfte zu machen. Ob Kyoto geholfen haben wird, erfährt die "Menschheit" auch erst, wenn wohl nichts mehr zu ändern ist.

So weh das tun mag: Eine grundsätzlich andere Gesellschaftsordnung muss her.
Eigentumsvehältnisse, die niemandem ein wirtschaftliches Interesse nahe legen, gegen die anderen zu handeln.
Vergangenen Kommunisten war ihr Sozialismus / Kommunismus das Ziel ihres Handelns - eine grundlegende Verdrehung. Künftig kann und muss die neue Gesellschaftsordnung ausschließlich das Mittel zur Erreichung des eigentlichen Zieles sein: allen Menschen ein Menschen gerechtes Leben auf de Erde zu ermöglichen. Anders ausgedrückt: real eine "Menschheit" erst zu schaffen.
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Montag, 18. august 2008
Entscheidend ist, ob ein die Existenz einer die "Menschheit" ignorierendes Verhalten ein für den Einzelnen zweckmäßiges Verhalten darstellt bzw. darstellen kann (oder gar muss). Dies aber ist in profitorientierten Gesellschaften immer der Fall. So ausgeklügelt können keine Systeme sein, um etwas, was eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschheit wäre, mittels Strafkatalog einzudämmen.
Dabei sind wir ja noch wit entfernt von dieser Erkenntnis, dass die Zerstörungen der Lebensgrundlagen künftiger Generationen strafbares Verhalten darstellt. Im Moment läuft ja alles noch als von einigen geförderter freiwilliger Verzicht. Der kann ja ein relevantes Maß sowieso nur erreichen, wenn durch die Förderung ein höherer Profit zu erzielen ist als durch "normales" kapitalistisches Verhalten.
Der Ertrag aus einem fertig gestellten Atomkraftwerk, also ohne Abschreibungsanteil, ist aber als Beispiel so hoch, dass sich sein Betrieb immer noch lohnt, wenn man ganze Politikerbatterien und Denkfabriken, Wissenschaftler usw. finanzieren muss, um sich gegen verbohrte Umweltschützer zu behaupten. Welche enormen Alternativ-Förderungen müssten dagegen von der Allgemeinheit (als Steuer) finanziert werden!
Und die Fortexistenz des Weltrauschgifthandels (mit solchen freiheitlich deutschen Errungenschaften wie Afghanistan als Hauptopium-Produzent) belegt doch, dass selbst bei tatsächlicher Kriminalisierung und ausgeklügelter Bekämpfungstechnik weiter funktionierende Märkte existieren.
Es muss also etwas Anderes her.
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Sonntag, 17. august 2008
Das schließt die Möglichkeit ein, dass da Lebenselexir der Weltwirtschaft durch die US-Amerikaner trotz Verknappung relativ verschwendet wird.
Nun gibt es Erzeugnisse, bei deren Herstellung auf Erdöl nur schwer zu verzichten ist und Einsatzgebiete, wo ein Ersatz bei strategischem Vorgehen hätte relativ leicht gemeistert werden können. Man hätte nur zu Zeiten, in denen "man" den Grundstoff Öl im Vergleich zu heute fast geschenkt bekam, die Forschung und Entwicklung von Alternativen ausreichen fördern müssen. In erster Linie denke ich logischerweise an die Energiegewinnung. Es ist eigentlich eine grundsätzliche Verschwendung, etwas, was es nur begrenzt gibt und was man auch für Anderes braucht, zu verbrennen.
Auch hätte (!!!) gezielt die ausufernden Globalisierungsbewegungen gebremst werden müssen. Der bedenkenlose Transport von Waren an Orte, an denen sie die einheimischen Wirtschaftsstrukturen zerstört, weil der Transport fast nichts kostet, ist weltwirtschaftlich katastrophenschwanger - und hat inzwischen schon die ersten kleinen Hungersnöte hervorgebracht.
Aber auch der sparsame Umgang mit einem sich absehbar verknappenden Gut ergibt nur einen Sinn, wenn nicht einer das von den anderen Eingesparte verschleudert.
All dies sind Überlegungen an der Oberfläche - genau wie die meisten Überlegungen zum "Klimaschutz" - sozusagen das Kratzen an der vorletzten Schale.
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Samstag, 16. august 2008
Der primitivste marktwirtschaftliche Gedanke: Wenn etwas knapp wird, steigt der Preis und damit der Erlös dessen, der die Verfügungsgewalt über das knappe Gut hat. Die kann er über natürliche Zufälle besitzen, also indem sich eine Lagerstätte auf seinem Territorium befindet, oder kraft anderer Umstände. Der wichtigste "andere Umstand" ist die monopolistische Dominanz auf dem gesamten Markt. Der furchtbarste Form ist die militärische Dominanz.
Der nackte amerikanische Militärhaushalt eines Jahres würde ausreichen, um alle Hungersnöte auf der Welt zu beseitigen und mittelfristig wäre er das einfachste Weltpotential, alle Globalprobleme zu lösen. Im Moment aber ist er die Waffe, um zu Lasten der restlichen Welt auf dem Niveau der heute lebenden Generationen sich amerikanische Ölversorgungen zu sichern.
In gewisser Weise führen die USA im Irak sozusagen Krieg auch gegen Deutschland, und die Merkelsche Anbiederungspolitik ist eine Art kriecherisches Vasallentum einer "Kolonie" gegenüber dem "Mutterland", Krümel des Oberkriegers für künftiges Überleben abzugreifen.

Um diese Dominanz dauerhaft durchzusetzen, sprich: um zu verhindern, dass die natürlichen Besitzer der Vorräte ihren geografischen Vorteil in eigener Monopoldominanz verwenden, muss besonders die Hauptlagerstätte Naher Osten instabil gehalten werden. Was hinderte sonst Saudiarabien, Kuwait, Irak, Iran usw. daran, sich zugunsten eigenen astronomischen Reichtums zu einigen. Teile und herrsche in primitivster Weise.

Nur dass eine Wirkung davon ist, dass sich das Weltproblem Peak Oil für die amerikanische Weltkriegsordnung um eine Generation nach später verlagert, während der Rest ihn früher zu spüren bekommt ... und damit auch Schlagkraft in allen anderen Wirtschaftsbereichen einbüßt.
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Freitag, 15. august 2008
Der Autor geht von Vorsatz aus.
Es handele sich um US-amerikanische Geopolitik.
Dabei wird die These aufgestellt, dass die USA Interesse an Instabilität in der Welt haben, weil diese amerikanisches Eingreifen rechtfertige, mit dem ein Umbau der Welgesellschaft nach amerikanischen (Guantanamo?) Demokratievorstellungen bei US-amerikanischer Wirtschaftsdominanz möglich(er) wird.
Als historisches Beispiel wird z. B. Chile angeführt, wo erst das Terror-Chaos der Pinochet-Diktatur den ersten bedeutenden neoliberalen Musterstaat ermöglichte.

Ich finde allerdings, hier geht der Autor (schon durch seine Quellenwahl) nicht weit genug.
Das Kernproblem, ich deutete es anfangs an, ist das eigentlich für das "Problemniveau" der Gegenwart unzeitgemäße kapitalistische Denken.
Um irgendein globales Problem wirklich lösen zu können, muss sein Lösungsweg global bedacht und gegangen werden. Das schlösse ein, dass u. U. Einzelinteressen zurückgestellt werden müssten und den Betroffenen durch andere im Gesamtinteresse Kompensationen erhalten müssten, damit aus der Erreichung eines insgesamt notwendigen Ziels einzelnen kein Schaden entstände - evtl. über größereZeiträume betrachtet.

Anbeter der Regulierung der (Welt-)Wirtschaft durch "den Markt" vergöttern den Erfolg des "Siegers" - und vergessen, dass es Probleme geben kann, die KEINEN Sieger hinterlassen.

Wie wirkte dies bei "Peak Oil"?
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Donnerstag, 14. august 2008
Auch dem einfachen "gesunden Menschenverstand" erschließt sich die Feststellung "Die Vorräte an Erdöl auf unserem Planeten halten nicht ewig". Dazu wissen wir ja, dass in Jahrzehnten kein neues Erdöl entsteht und laufend mehr verbraucht wird.

Das Problem ist nur, wie lange hält es dann.

Als Glück für alle US-Geostrategen erwuchs aus der ersten Ölkrise Anfang der 70er eine große Panik mit drastischen Reaktionen mit der darauf folgenden Entwarnung. Nix schnelles Ende. Die Vorräte halten vorerst noch. Einfach mathematisch-kybernetisch zu extrapolieren führt zu keinem haltbaren Ergebnis.

Unverschämterweise sehe ich hier eine Analogie zum zurück liegenden "real existierenden Sozialismus": Prinzipiell richtig in der Grundaussage, aber durch falsche Methode in Misskredit geraten.

Denn was trat nun ein?
In texanischen Lagerstätten konnte man mit als erstes eine geologisch genaue Förderausbeutungskurve verfolgen. Wie die Kurve erst ansteigt, wie sie relativ lange relativ gleich hoch bleibt und wie sie dann allmählich abfällt. letztlich nur durch Einleiten von Wasser Druck geschaffen werden kann, dann fast nur noch Wasser da ist ...
Die Beobachtungen von Ölquellen in aller Welt bestätigte die Allgemeingültigkeit solcher Kurven für jedes Ölfeld. Andererseits senken immer weiter verbesserte Suchmethoden die Wahrscheinlichkeit, dass man wesentliche Lagerstätten noch nicht entdeckt haben könnte. Auch die Nutzung von biher noch ineffektiven Vorkommen verlängert die Gesamtkurve nur unwesentlich. Denn man kann nun relativ genau die Lebenskurven aller genutzten Lagerstätten "übereinander legen", um eine Entwicklung aller Welt-Öl-Abbau-Möglichkeiten zu prognostizieren.

Als Peak Oil bezeichnet man dabei jenen Punkt, von dem ab technisch eine Steigerung der Fördermenge technisch nicht mehr möglich ist (und von dem ab umgekehrt mit einem Sinken zu rechnen wäre).
Je nachdem, wie stark kleinere, unwägbare Faktoren berücksichtigt werden ist dieser Punkt in diesem oder den nächsten zwei Jahren erreicht.

Dem steht ein weiter steigender Weltbedarf gegenüber.

Man kann davon ausgehen, dass ernsthafte Betrachter, Forscher wie Geostrategen, dies (allein in der Jahreszahl unsicheren Genauigkeit) selbst nach der Entwarnung in den 70er Jahren klar war.

Warum aber wurde nichts unternommen, im Gegenteil ... es wurden ja gelegentliche Artikel zum Thema regelrecht lächelich gemacht...

(wird fortgesetzt)
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Mittwoch, 13. august 2008
Ein starker Artikel, den sich die "junge Welt" am 10. und 11.August geleistet hat:
"Peak Oil und seine geostrategische Bedeutung" -mit "Ende einer Epoche" überschrieben der Teil 1 "Die absehbare Erschöpung der globalen Ölreserven",  "Nützliche Krise" überschrieben der Teil 2: "Den US-Eliten kommt die drohende Ölknappheit nicht ungelegen".

Man sollte ihn aufmerksam gelesen haben. Obwohl mir die Konsequenzen, bei denen sich der Autor Hauke Ritz auf Naomi Klein "Die Schockstrategie" bezieht, zu kurz greift, genaue, das Problem "Öl-Krise" zu sehr als einzelnes, anstatt es in einem Wesensproblem kapitalistischen Denkens "aufgehen" zu lassen.

Ich schiebe es vorweg. Kapitalistisches Denken, undzwar nicht nur das der Kapitalisten, sondern eines, wo die herrschende Ideologie ins allgemeine Alltagsdenken durchschlägt, könnte man mit einem peversen Motto zusammenfassen:

"Was mir nutzt, nutzt der Menschheit. Sollte etwas, was mir nutzt, einmal nicht der Menschheit nutzen, so nutzt es doch wenigstens mir ... und ist deshalb auch gut."

Die einzige Wichtung liegt eigentlich in der Praktischen Möglichkeit, ein solches Motto umzusetzen. Da alledings sind die USA dem "Rest der Welt" noch voraus.

Aber im einzelnen:
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