politische Praxis

Montag, 16. november 2009
Das Linksbündnis

Ausgetretene kommunale Mandatsträger aus Schleswig-Holstein haben sich in dem neu gegründeten Verein „Linksbündnis e.V.“ zusammengeschlossen, um weiterhin eine aktive Politik auf der Grundlage der Kommunalwahlprogramme, frei von den Lasten der Partei „Die Linke“ machen zu können. Weitere ehemalige Mitglieder haben sich dem Linksbündnis angeschlossen. Eine basisorientierte und pluralistische Politik, die auf Selbstbestimmung und Mitbestimmungsrecht fußt, soll der Ausgangspunkt für eine unverwässerte linke Politik und die Zusammenarbeit mit der linken Bewegung sein. Was bisher bei der Partei DIE LINKE so gut wie nie geschehen ist, möchte das Linksbündnis nun aktiv in Angriff nehmen, nämlich die Kontakte zu allen linken Gruppierungen, denen es darum geht, linke Positionen in die Gesellschaft einzubringen. Da wir mittlerweile in ganz Deutschland mit KritikerInnen innerhalb und außerhalb der Partei DIE LINKE Kontakte haben, möchten wir zu einem bundesweiten Treffen in Kassel einladen.

EINLADUNG

Am 28.11.2009 findet in Kassel im Hotel Lenz, Frankfurter Straße 176, um 10:00 Uhr ein Treffen statt, welches zum Ziel hat, ein Netzwerk aller linken Gruppierungen aufzubauen und das Linksbündnis als politische Alternative bundesweit zu etablieren. Hierzu laden wir Euch herzlich ein.

Die vorläufige Tagesordnung

10:00 - 10:30 Eintreffen der Teilnehmer
10:30 - 10:40 Begrüßung der Teilnehmer
10:40 - 11:00 Kurzvorstellung der Teilnehmer
11:00 - 11:30 Vorstellung und Zielrichtung des LINKSBÜNDNIS e.V.
11:30 - 12:00 Fragen und Aussprache
12:00 - 12:45 Mittagspause
12:45 - 13:30 Wohin treibt DIE LINKE
13:30 - 14:15 Aussprache
14:15 - 15:00 Diskussion zur Basisdemokratie
15:00 - 15:45 Aussprache
15:45 - 16:15 Kaffeepause
16:15 - 16:45 Resümee, Zukunftsaussichten, weiterer Termin
16:45 - 17.00 Verabschiedung


Wir können gespannt sein, was sich hieraus entwickelt: www.linksbuendnis.net

Der Vorstand des Linksbündnisses e.V. Schleswig-Holstein


Anmeldungen, um dem Hotel Lenz eine ungefähre Anzahl der Teilnehmer mitzuteilen, richten Sie bitte an

Linksbuendnis-Ploen@hannappel.info

Oder Handy-Nr. 01702434051 (Angelika Hannappel)



Leserbrief von Frank Braun zu ‚Das hatte wir uns anders vorgestellt....' von Angelika Hannappel in ‚scharf-links' vom 30.10. - 01-11-09 02:03

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Montag, 16. november 2009
Online-Petition für Finanztransaktionssteuer jetzt unterzeichnen


13.11.09
PolitikPolitik, Wirtschaft, Bewegungen, TopNews 

 

50.000 Unterschriften innerhalb von drei Wochen nötig

Bürgerinnen und Bürger, die die Eindämmung von Spekulation an den Finanzmärkten unterstützen und Armut bekämpfen wollen, können im Internet ab sofort eine Online-Bundestagspetition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnen.

Dies teilte das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag mit. Eingereicht hat die Petition das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut", dem Attac zusammen mit weiteren 36 namhaften Organisationen angehört. Damit sich der Bundestag mit der Petition befassen muss, muss sie innerhalb von drei Wochen von 50.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet werden.

Die Finanztransaktionssteuer gehört zu den Gründungsforderungen von Attac. Inzwischen sprechen sich selbst die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident für sie aus. "Mehr als medienträchtige Lippenbekenntnisse haben wir bisher aber nicht gehört. Immer wenn es hart auf hart ging, wie zuletzt beim G20-Finanzministertreffen in St. Andrews, hat die Bundesregierung gekniffen. Deshalb müssen wir jetzt Druck machen. Dafür brauchen wir die breite Unterstützung der Zivilgesellschaft", sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Denn die Finanzindustrie sträube sich vehement gegen jeden kleinen Schritt zur Schrumpfung der Kapitalmärkte.

Bereits ein Steuersatz von maximal 0,1 Prozent auf alle spekulationsrelevanten Finanztransaktionen würde nach Ansicht von Experten reichen, um Spekulation, Kapitalflucht und Geldwäsche einzudämmen. Zudem würde die Steuer öffentliche Einnahmen in Milliardenhöhe generieren, mit denen sich Armut und die sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise weltweit eindämmen ließen. Detlev von Larcher: "Und die Finanztransaktionssteuer ist gerecht, weil mit ihr diejenigen zur Kasse gebeten werden, die die Krise maßgeblich mit verursacht haben."

Die Finanztransaktionssteuer findet inzwischen breite gesellschaftliche Unterstützung. So hat sich jüngst der Trierer Bischof Stephan Ackermann als Vorsitzender der katholischen Organisation Justitia et Pax in einem gemeinsamen Statement mit Attac und dem DGB für ihre Einführung stark gemacht. Zu den Trägern der Kampagne "Steuer gegen Armut" gehören 37 namhafte Organisationen - darunter Adveniat, Ärzte für die Dritte Welt, Attac, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, der DGB, der Evangelische Entwicklungsdienst EED, Medico International, Misereor, Oxfam, Venro und die Welthungerhilfe. Auch prominente Einzelpersonen wie der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach, der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister und die ehemalige Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul unterstützen die Kampagne.


Im Internet:
Online-Petition unterzeichnen:
http://kurzlink.de/Petition_FTT


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Sonntag, 15. november 2009
 


>
> > 13. November 2009 / RUNDSCHREIBEN Nr. 24
> > des IVK-Verteilers »Aus eins mach' drei!« // Schneeballsystem: Bitte
> > diese E-Mail an mindestens zwei weitere Adressen oder Verteiler
> > weiterleiten!
> > Bitte beachten: Von einem Unterstützer und Spender kam die Anregung,
> > zusätzlich auch noch zwei Personen telefonisch oder im persönlichen
> > Gespräch von den aktuellen Entwicklungen zu unterrichten. Damit habe er
> > in anderen (Spenden-) Kampagnen gute Erfahrungen gemacht. Folgen wir
> > also seinem Beispiel!
> >
> > Liebe Freundinnen und Freunde der Kampagne für Mumia Abu-Jamal,
> > heute bitten wir euch um eure Aufmerksamkeit für die nachfolgenden
> > Themen (weitere wichtige findet ihr auf <
http://www.freedom-now.de/> und
> > <
http://www.mumia-hoerbuch.de/>):
> >
> > 1.) DRINGLICHKEITSANTRAG AN DAS LANDESPARLAMENT DES STADTSTAATES BREMEN:
> > SOLIDARITÄT MIT MUMIA ABU-JAMAL
> > Nachdem sich das Münchner Stadtparlament mit der Frage befasst hatte,
> > wird am 18./19. November 2009 mit Bremens Bürgerschaft zum erstenmal ein
> > BRD-Landesparlament über eine Solidaritätserklärung für Mumia abstimmen,
> > die von der Partei DIE LINKE zur Abstimmung eingereicht wurde.
> > Bürgermeister (und Landesregierungschef) Böhrnsen (SPD) hat für den 18.
> > November zu einer symbolischen Aktion gegen die Todesstrafe allgemein
> > aufgerufen.
> > Bitte hier lesen:
> >
http://www.freedom-now.de/news/artikel559.html
> >
> > 2.) »KAISERSLAUTRER APPELL« FÜR MUMIA ABU-JAMAL
> > Auf der Website /Neues aus Anderslautern/ wird über einen »Kaiserlautrer
> > Appell« für Mumia Abu-Jamal berichtet. Wir dokumentieren die
> > Pressemitteileung und den Appell des Kaiserslautrer Bündnis für das
> > Leben von Mumia Abu Jamal.
> > Bitte hier lesen:
> >
http://www.freedom-now.de/news/artikel561.html
> >
> > 3.) DIE VERTEIDIGUNG BRAUCHT DRINGEND SPENDEN FÜR NOTWENDIGE
> > NACHFORSCHUNGEN UND JURISTISCHE UNTERSUCHUNGEN!
> > Wie schon mehrfach erklärt, befindet sich die von Robert R. Bryan
> > geleitete Verteidigung trotz der Spenden der letzten Monate, die wir vor
> > allem mit tatkräftiger Unterstützung der Roten Hilfe e.V. sammeln und an
> > Robert R. Bryan überweisen konnten, in einer prekären finanziellen
> > Situation.
> > WIR BITTEN DESHALB HEUTE NOCH EINMAL EINDRINGLICH ALLE, »UM EINE
> > GROSSZÜGIGE SPENDE IM RAHMEN IHRER MÖGLICHKEITEN«, WIE ES ANGELA DAVIS
> > IM AUFRUF AUSDRÜCKT, AUF DAS BREMER SONDERKONTO!
> > Kompletten Spendenaufruf mit Kontoverbindung bitte hier nachlesen:
> >
http://www.freedom-now.de/news/artikel313.html
> >
> > Solidarische Grüße,
> > Internationales Verteidigungskomitee (IVK)
> > Postfach 150 530 * D-28095 BREMEN
> > E-Mail: ivk@freedom-now.de
> > Kontinuierliche Infos von der Verteidigung Mumia Abu-Jamals und aus der
> > Kampagne auf der Website des IVK Bremen:
http://www.freedom-now.de
> > Mumias Kolumnen aus der Tageszeitung junge Welt
> > (<
http://www.jungewelt.de/>) sind jeden Samstag hier zu finden:
> >
http://www.freedom-now.de/news/index.html?cat=1


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Freitag, 13. november 2009
Wenn ich die Forderungen dieses breiten Bündnisses lese, dann möchte ich nicht alle Einzelforderungen unterschreiben ... aber entscheidend ist erst einmal, dass es ein solches handelndes Bündnis gibt, vor allem, weil es die kommende Generation mit Erwerbsloseninitiativen und Gewerkschaftern verbindet ... was allerdings auch bedeutet, dass parteipolitisch Gebundene außen vor blieben...

In NRW mittlerweile 20 Einrichtungen an Unis und Fachhochschulen besetzt !  (Bericht WDR5)

 

Kultusminister nachsitzen!

 

Breites gesellschaftliches Bündnis ruft auf zum Protest

gegen die Kultusministerkonferenz am 10. 12 2009 in Bonn

 

Wer sind wir?

Wir sind SchülerInnen, Azubis und Studierende vom Bildungsstreik, Erwerbslose aus den Erwerbsloseninitiativen und Arbeiter und Angestellte aus den Gewerkschaften.

Im Jahr 2009 gab es viele große Proteste gegen die Politik von Bundesregierung, Landesregierungen und Großkonzernen: Gegen die Abwälzung der Wirtschaftskrise auf die Schultern der arbeitenden Menschen, Erwerbslosen, SchülerInnen, Azubis, Studierenden und Rentner demonstrierten in Frankfurt und Berlin am 28.3. mehr als 55.000 Menschen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise!“. Am 16. Mai forderten mehr als 100.000 Menschen in Berlin auf einer großen vom DGB organisierten Demo „Profiteure zur Kasse!“. Und am 17. Juni demonstrierten SchülerInnen, Azubis, Studierende und erwerbslose Jugendliche für ein anderes, besseres Bildungssystem ohne überfüllte Klassen, ohne Ausbildungsplatzmangel und ohne Studiengebühren – und gegen die explodierende Jugenderwerbslosigkeit. Mehr als 270.000 Jugendliche haben an diesem Tag ein klares Signal an Politik und Wirtschaft gegeben: Dass sie die Schnauze gestrichen voll haben. Erster Erfolg der Proteste: Die Einführung der Studiengebühren hat nicht nur gestoppt, sondern der Wind hat sich gedreht. Und zwar sind in Hessen, in Schleswig-Holstein und im Saarland Studiengebühren wieder abgeschafft worden. Die Bildungsstreik-Bewegung hat nun auf ihrem bundesweiten Treffen in Münster zu Protesten und der Blockade der Kultusministerkonferenz („KMK“) aufgerufen. Und die größten Organisationen der Arbeiter, Angestellten und Erwerbslosen Deutschlands, der DGB Köln/Bonn, attac Bonn und das Erwerbslosen Forum Deutschland, sind mit dabei gegen die „KMK“. Gemeinsam sind wir stark!

 

Wer sind die „Kultusminister“...?

Die „Kultusminister“, das sind genau die MinisterInnen, die in ihren jeweiligen Bundesländern die Situation des Bildungssystems zu verantworten haben. Sie haben die Möglichkeit zu Veränderungen und wir wollen, dass sie die auch nutzen! Die „Kultusminsterkonferenz“ ist ein Zusammenschluss der KultusministerInnen aller 16 Bundesländer, welche für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie weitere kulturelle Angelegenheiten zuständig sind. Also für Bereiche, die uns SchülerInnen, Studierende, arbeitslose Jugendliche und Azubis direkt betreffen. Mehrmals im Jahr treffen sich die KultusministerInnen zur KMK. Und wenn sie sich über diese Themen beraten, werden unsere Forderungen und Interessen nicht beachtet.

 

...und was machen sie?

Was tatsächlich herauskommt bei der Politik der KultusministerInnen, das sind weitere Verschlechterungen im Bildungssystem, wie in den letzten Jahren z.B. der Abbau von demokratischer Mitbestimmung in Schule und Hochschule, die Einführung der Studiengebühren, der Lern-Terror durch zentrale Prüfungen, durch das Bachelor/Master-System und durch das Wegkürzen des 13. Schuljahrs („G8“). Dazu kommt das verstärkte charakterliche und soziale Aussortieren und die Unterdrückung kritischer Meinungen durch die „Kopfnoten“.

In der Schule fehlt es an allem: Zu wenige LehrerInnen und überfüllte Klassen machen das Lernen (für beide Seiten!) unerträglich, die Gebäude bröckeln und viele SchülerInnen können sich das Schulmittagessen (falls es das überhaupt gibt) nicht leisten – genauso wie Klassenfahrten und Lehrbücher, Hefte, Stifte usw.

 

Während der Druck in Schule und Ausbildung immer größer wird, wächst die Jugendarbeitslosigkeit, wächst der Ausbildungsplatzmangel und werden die Löhne kräftig gesenkt, werden die Arbeitsbedingungen immer unsicherer und schlechter („Prekarisierung“). Millionen Jugendliche sind zu kostenlosen „Praktika“ anstelle bezahlter Arbeit gezwungen. Nach der sehr „kulturellen“ Dröhnung der 60-Stunden-Woche in Schule und Ausbildung bleibt dann weder Geld noch Zeit für anderweitige „kulturelle“ Aktivitäten. Und im „Hartz-IV“-Regelsatz sind pro Kind ganze 0,00€ für Bildung und Kultur vorgesehen – aber immerhin 2€ täglich für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Ein (billiges!) Schulmittagessen kostet 2,50€. Die Krönung hat das Bundessozialgericht am 29.10.09 beschlossen: Schülerfahrkarten müssen aus dem Hartz-IV-Regelsatz gekauft werden. Damit ist SchülerInnen z.B. das tägliche Frühstück entzogen.

 

Vor der Kamera werden uns die KultusministerInnen vielleicht wieder einmal erzählen, wie toll sie es finden, dass sich Jugendliche z.B. beim Bildungsstreik „engagieren“, und dass sie unsere „Vorschläge“ auf jeden Fall „berücksichtigen“ werden. Damit aber unsere Interessen von den PolitikerInnen großzügigerweise „berücksichtigt“ werden, müssen wir gemeinsam dafür kämpfen – und können uns nicht auf ihre Versprechungen verlassen!

 

Wofür Protest und 'Nachsitzen'?

Der Protest gegen die 16 Kultusminsterien ist oft über das ganze Land verstreut. Jetzt kommen sie alle in Bonn zusammen – und es wird eine Demonstration und eine Blockade geben! Um bei der Bildung und Erziehung der KultusministerInnen etwas nachzuhelfen, helfen vielleicht ein paar Stunden 'Nachsitzen' bei ihrer Konferenz–

z.B. durch eine Blockade! Unterstützt uns dabei, die MinisterInnen 'nachsitzen' zu lassen!

Nachsitzen! - Unsere Forderungen an die KMK:

 

Gegen die katastrophalen Lehr- und Lernbedingungen –

für selbstbestimmtes Lernen und Leben

 

Weg mit dem Schulstress wegen Schulzeitverkürzung, zentralen Prüfungen, starren

Lehrplänen, Kopfnoten und zu großen Klassen!

Weg mit dem Leistungsdruck u.a. wegen des Bachelor-Master-Systems!

Eine Schule für alle – statt Aussortieren in Haupt-, Real-, Gesamt- und Sonderschüler!

Fachlich und pädagogisch gut ausgebildete ErzieherInnen, LehrerInnen,

SozialpädagogInnen und DozentInnen! Und davon viel mehr!

 

Freier Zugang zu allen Bildungs- und Kultureinrichtungen

und Abschaffung sämtlicher Bildungsgebühren

 

Abschaffung von Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren!

Ausbildung mit anschließender Übernahme für alle!

BAFöG ohne Zurückzahlen für jede_n und elternunabhängig!

Weg mit jeglicher Begrenzung des Hochschulzugangs durch Abitur, „NC“ usw.!

Kostenlose Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr für alle!

Kostenlose Einzelbetreuung (Nachhilfe), Verpflegung, Materialien und Klassenfahrten!

 

Öffentliche Finanzierung des Bildungssystems – ohne Einfluss der Wirtschaft

 

Mehr Gehalt für ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialpädagogInnen und DozentInnen!

Weg mit dem Einfluss von Wirtschaft, Militär und Polizei auf die Bildung!

 

Demokratisierung – durch Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen

 

Verfasste Studierendenschaften mit Finanzhoheit und politischem Mandat in allen

Bundesländern! Auch für die SVen!

Weg mit den „Hochschulräten“ und „Stiftungsräten“ mit WirtschaftsvertreterInnen als

höchster Entscheidungsinstanz an Hochschulen!

Drittelparität in den Schulkonferenzen, also jeweils 1/3 SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen,

die bestimmen, was in der Schule passiert! Parität auch an den Hochschulen!

 

Abschaffung der Leih- und Zeitarbeit und prekärer Arbeitsverhältnisse –

Wir sind nicht eure „Generation Praktikum“!

 

Weg mit Hartz IV! Her mit 500€ Grundsicherung, 30-Stundenwoche und

10€ Mindestlohn – Sonst kann man von Bildung und Kultur nur träumen!

 

Unterstützer:

              

 

Aktionsbündnis gegen  Studiengebühren (Bundesweit)

                 

Asta Bielefeld

 

 

Asta Köln

                 

Asta Münster

 

 

Attac Bonn

                 

Bildungsstreik Köln

 

 

Die Linke Bonn

                 

SchülerInnen-Initiative  „Bildungsblockaden einreißen!“

 

 

Erwerbslosen Forum  Deutschland

                 

GEW Bonn

 

 

Naturfreunde Jugend  (Bundesweit)

                 

SDAJ Bonn

 

 

Nicole Gohlke, MdB, Die  LINKE

                 

DIE LINKE.SDS  (Bundesverband)

 

 

Schülerstreikkomitee /  Bonner Jugendbewegung

                 

Ver.di  Jugend NRW-Süd

 


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Dienstag, 10. november 2009
Ist der größere Teil der Linkspartei in NRW nun ernsthaft alternativ? Oder findet im Moment der Fuchs die Trauben zu hoch?
Bei aller inhaltlich positiven Sicht gibt es nämlich einen einschneideden mathematischen Unterschied zwischen NRW und Brandenburg: Der NRW-Landesverband kann kurz- und mittelfristig allein die Rolle eines Mehrheitsbeschaffers für Andere spielen  - sollte er das tun, u.U. verhältnismäßig mehr seiner Forderungen einbringen, als ihm dies nach Prozenten zustände. Ob es die Situation hergibt, dass sie tatsächlich gefragt werden, muss sich erst zeigen. Also ist verbale Radikalität gefragt, um sich von den Anderen abzugrenzen.
Das kämpferische Bewusstsein der Brandenburger Linken muss wesentlich höher entwickelt sein. Sie müssten sowohl die Hoffnung auf eine alleinige (fast) absolute Mehrheit haben als auch dem druck der Bundesmacht gewachsen sein, weil eine (u.a. finanziell) durchsetzbare Politik auf Landesebene, die der Bundespolitik entgegengestemmt ist (z.B. tatsächliche Vergesellschaftungen), ist fast ausgeschlossen. Also verwandeln sich "Kröten" in zarte Froschschenkel... bis zur totalen Selbstaufgabe...

LINKE.NRW auf antikapitalistischem Kurs



08.11.09
 

"DIE LINKE.NRW wird sich an keiner Regierung beteiligen oder eine tolerieren, die Privatisierungen, Personal- und Sozialabbau vornimmt und die nicht die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessert."

Von Edith Bartelmus-Scholich

Unter der Überschrift "Original sozial - konsequent solidarisch. Kurswechsel!" hat die LINKE.NRW am Wochenende in Hamm ein ca. 80seitiges Wahlprogramm zur Landtagswahl am 9. Mai 2010 verabschiedet. Unterschiedliche Versuche des rechten Parteiflügels die Beschlussfassung zu verhindern, nur die Präambel des Programms zu beschließen sowie durch eine Vielzahl von Änderungsanträgen den Programmentwurf in der Substanz zu verändern scheiterten. Die Mehrheit der Delegierten stand hinter dem in den letzten Wochen von bürgerlichen Medien und Parteien, sowie RealpolitikerInnen in der Linkspartei scharf angegriffenen Programm.
 

Linke Mehrheit

Am Vortag des Programmparteitags hatte eine bürgerliche Zeitung noch einen Aufstand der Parteibasis gegen den vom Landesvorstand vorgelegten Programmentwurf gesehen. Wer mit dieser Erwartung nach Hamm in die schlichte Alfred-Fischer-Halle gekommen war, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der Versuch der WortführerInnen des rechten Parteiflügels, die Beschlussfassung über das Programm und die ca. 500 Änderungsanträge dazu in das kommende Jahr zu verschieben, misslang. Für diesen und ähnliche Anträge votierten nur etwa  35% der 213 Delegierten. Sofort wurde Plan B des rechten Parteiflügels umgesetzt: Mit einer Flut von weiteren Änderungsanträgen und zahlreichen Geschäftsordnungsanträgen geriet der Zeitplan unter Druck. Eine Beschlussfassung noch an diesem Wochenende wurde zunehmend unwahrscheinlicher. Der Landesvorstand steuerte ebenso offensichtlich mit der großzügigen Übernahme zahlreicher Änderungsanträge, die die Substanz des Programms nicht gefährdeten, dem entgegen.

Ursächlich für das Interesse an einer Verschiebung der Beschlussfassung über das Programm, war folgende Überlegung: Bis zum Jahresende amtieren noch die einschätzbaren vor anderthalb Jahren gewählten Delegierten. Für einen Parteitag im kommenden Jahr wären neue Delegierte zu wählen. Darunter würden sich nach Einschätzung aller Beteiligten viele in den letzten beiden Jahren der Partei beigetretene Mitglieder befinden. Unter diesen rechnet sich der rechte Parteiflügel mehr Unterstützer einer realpolitischen Linie aus. Da der linke Parteiflügel fürchtet, dass diese Einschätzung richtig sein könnte, setzte er auf eine Beschlussfassung noch auf der Grundlage der relativ sicheren linken Parteitagsmehrheit.

Dass alle Versuche, dass Programm nach rechts zu rücken, scheitern würden, hätten aufmerksame Beobachter auch vor dem Parteitag schon sagen können. DIE LINKE.NRW stand nämlich bei der Entwicklung des Programms auf sicherem Grund. Der Landesvorstand war den Weg gegangen, die meisten Kapitel von den Landesarbeitsgemeinschaften und Landesarbeitskreisen der Partei erarbeiten zu lassen. Der dabei entstehende Text war zwar lang, detailreich, mit vielen Wiederholungen und schlecht lesbar, er hatte jedoch den Vorteil die Positionen zu enthalten, die in der Breite der an Sachthemen arbeitenden Aktivenbasis der Partei mehrheitsfähig sind. Hunderte aktiver Mitglieder hatten Teile des Entwurfs kollektiv erarbeitet, dabei Positionen geklärt und die Ambitionen des rechten Flügels ein "realistisches", nur landespolitische Positionen enthaltendes Programm zu schreiben, in vielen Debatten und Abstimmungen zurück gewiesen. Dieser Prozess festigte im Ergebnis die linken Positionen auf breiter Basis und führte zu einer hohen Identifikation mit dem Programmentwurf.


Radikale Forderungskataloge

Das Programm beschreibt ziemlich komplett, aber leider voluntaristisch, weil ohne entfaltete Strategie zu seiner Durchsetzung, den von der LINKEN gewünschten Politikwechsel. Herausgehobene Forderungen sind die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, die Abschaffung der Schulnoten und eine Entkriminalisierung des Cannabis-Gebrauchs. Die Forderung nach einem sogenannten "Recht auf Rausch" wurde aus dem Wahlprogramm gestrichen. Der Religionsunterricht in der Schule soll künftig kein Pflichtfach mehr sein. Außerdem tritt die Linkspartei für die Abschaffung von Studiengebühren, die Einführung einer "Schule für alle", ein landesweites Sozialticket im ÖPNV und kostenlose Mittagessen in Schulen und Kitas ein.

Mit deutlichen Mehrheiten beschloss der Parteitag die Vergesellschaftung der  Energiekonzerne EON und RWE, im Sinne einer Dezentralisierung und  demokratisch kontrollierten Kommunalisierung der Energieversorger und einer gleichzeitigen Verstaatlichung der Netze zu fordern. DIE LINKE verspricht sich davon eine Wiedereinführung der Preisaufsicht, will die Energieproduktion dezentralisieren und will Investitionen in regenerative Energien lenken. Enteignet und vergesellschaftet soll auch Opel im Zuge eines Umbaus zum ökologischen Mobilitätskonzern werden.

Wie eng die Mehrheitsverhältnisse sich in wichtigen Fragen auf dem Parteitag zeigte sich bei dem Versuch des Verteidigungspolitischen Sprechers der Linksfraktion im Bundestag, Paul Schäfer, und von Vertretern der Strömung "Sozialistische Linke", die Forderung nach Demilitarisierung der Wirtschaft und der Wirtschaftsförderung zu entschärfen. Der von Schäfer selbst begründete Änderungsantrag wurde mit 75 zu 68 Stimmen abgelehnt.

Grundsatzfragen

In der Debatte um Vergesellschaftungen traten konzeptionelle Unterschiede zwischen den Strömungen "Antikapitalistische Linke" und "Sozialistische Linke" zutage. Antragsteller aus den Reihen der AKL sprachen sich zuerst nur für Verstaatlichungen aus, wohingegen die "Sozialistische Linke" die Überführung in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle umgesetzt wissen will. Der gefundene Kompromiss trägt die Handschrift der Strömung "Sozialistische Linke".

Die Staatsfixiertheit der Linkspartei zeigte sich auch in einer heftigen Debatte um das Schulsystem. Die Partei vertritt, dass das Konzept "eine Schule für alle", die Abschaffung von Ersatz- und Privatschulen zwingend bedinge. Zielvorstellung ist eine staatliche Gemeinschaftsschule nach einem einheitlichen pädagogischen Konzept. Die Mehrzahl der Delegierten hielt das Konzept einer Gemeinschaftsschule für alle Kinder für unvereinbar mit unterschiedlichen Trägerschaften und alternativen pädagogischen Konzepten, obwohl sehr wohl auch Schulen in nichtstaatlicher Trägerschaft so reguliert werden könnten, dass jeder Schüler und jede Schülerin dort lernen könnte. In der Debatte wurde sichtbar, dass die Mehrheit der Delegierten, selbstorganisierten, emanzipatorischen Konzepten keinen Stellenwert einräumt. Dieser Mangel könnte sich als Kardinalfehler erweisen, weil hier trotz der historischen Erfahrung, dass Zentralisierung und bürokratische Fremdbestimmung, nicht zu Freiheit und Sozialismus führen, wieder nur dieser Weg beschritten werden soll.

Erhebliche Meinungsunterschiede über die Breite und Tiefe des Kapitels zur antifaschistischen Ausrichtung der Linkspartei wurden am zweiten Tag des Parteitags durch eine überarbeitete und gekürzte Fassung des Kapitels beendet. Leider fielen dieser Kompromisslösung inhaltsreiche Textpassagen, die sich mit den nicht gerodeten Wurzeln des Faschismus, seiner Wirkung in der deutschen Geschichte und seinem Fortwirken in der Gegenwart, beschäftigten zum Opfer.


Ende rot-rot-grüner Spekulationen

Befördert wurde der radikal linke Kurs auf dem Landesparteitag durch den ernüchternden Regierungseintritt der Linkspartei in Brandenburg unter Aufgabe zahlreicher linker Wahlversprechen sowie die Rede Oskar Lafontaines. Ohne Ross und Reiter zu nennen, formulierte dieser deutliche Kritik an der Aufgabe zentraler Forderungen beim Eintritt in  eine Regierung. Personalabbau im Öffentlichen Dienst und Privatisierungen sollen laut Lafontaine in Koalitionen Tabu sein.

In der Frage einer möglichen Regierungsbeteiligung hatte es in den vergangenen Monaten in der LINKEN.NRW Unsicherheit gegeben. Der Programmentwurf ließ dementsprechend die Frage, ob DIE LINKE.NRW mitregieren, eine rot-grüne Regierung tolerieren oder im Landtag opponieren wolle vollständig offen. Auch auf dem Parteitag beantwortete Landessprecher Wolfgang Zimmermann zunächst Aufforderungen mehrerer Delegierter nach einer Absage an rot-rot-grüne Blütenträume in NRW noch mit den Worten: "Natürlich wollen wir regieren, aber nicht um jeden Preis." Kurz danach lehnte der Parteitag einen Antrag, der sinngemäß formulierte: "Unsere Ziele wollen wir auch durch Eintritt in eine Regierung erreichen." mit nur drei Ja-Stimmen ab. Wohl in Folge dieser klaren Entscheidung entschloss sich der Landesvorstand dann doch noch mit einem Ergänzungsantrag zum Programm den Eiertanz zu beenden.

Zum Schluss des Programms heißt es nun: "DIE LINKE.NRW steht für einen Neuanfang. Wir setzen nicht auf Kungelei mit den Mächtigen, sondern auf Gegenwehr und Selbstorganisation: Für eine Gesellschaft in der nicht länger die Profite weniger, sondern die Bedürfnisse aller im Mittelpunkt stehen. DIE LINKE.NRW steht für soziale Sicherheit, für den Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, für die Interessen der Lohnabhängigen und für die gleichberechtigte Teilhabe der vom Kapitalismus Ausgegrenzten und Ausgemusterten. DIE LINKE.NRW ist konsequent gegen Krieg nach Außen und nach Innen und steht für die Stärkung der Zivilgesellschaft. Dafür setzen wir uns ein, im Landtag und in der Gesellschaft. DIE LINKE.NRW steht für einen Politikwechsel und grundlegende Alternativen. Die Chance auf einen solchen Politikwechsel, der jetzt, mitten in der Krise dringend notwendig ist, erfordert Entschlossenheit und Mut. Er erfordert auch politischen Druck aus der Gesellschaft, aus Vereinen, Betrieben und sozialen Bewegungen, aktives Einmischen. DIE LINKE.NRW wird auch im Landtag offen sein für den Protest und die Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften, der Globalisierungskritikerinnen und -kritiker, der Menschen mit Behinderungen, der Frauenbewegung und der Erwerbslosen, der Friedensbewegung, von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Kultur. Ihre Ideen und ihr Engagement werden gebraucht. Nur im Zusammenspiel mit außerparlamentarischen Kräften kann DIE LINKE im Parlament Erfolg haben. Der Widerstand gegen den Abbau sozialer und demokratischer Rechte und für Alternativen wird von der LINKEN.NRW auch parlamentarisch unterstützt. DIE LINKE.NRW wird sich an keiner Regierung beteiligen oder eine tolerieren, die Privatisierungen, Personal- und Sozialabbau vornimmt und die nicht die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessert."


Edith Bartelmus-Scholich, 8.11.09

 

Edith Bartelmus-Scholich
Redaktion 'scharf-links'
Dampfmühlenweg 37
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de
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Samstag, 7. november 2009
> Liebe Freundinnen und Freunde der Kampagne für Mumia Abu-Jamal,
> heute bitten wir euch um eure Aufmerksamkeit für die nachfolgenden
> Themen (weitere wichtige findet ihr auf www.freedom-now.de und
> www.mumia-hoerbuch.de):
>
> 1.) AKTUELLE STELLUNGNAHME DER VERTEIDIGUNG VON MUMIA ABU-JAMAL
> Bitte hier lesen:
>
http://www.freedom-now.de/news/artikel556.html
>
> 2.) PETITIONEN AN US-JUSTIZMINISTER ERIC HOLDER WERDEN AM 12. NOVEMBER
> ÜBERREICHT -- ONLINE-UNTERZEICHNUNG NOCH MÖGLICH
> Wir warten zwar immer noch auf den Beginn der
> online-Unterschriftensammlung unter die von Mumia und seiner
> Verteidigung entworfenen Petition, die sich an US-Präsident Barack Obama
> richtet, es kann aber nicht schaden, Eric Holder in den nächsten 5 Tagen
> noch zu einer »Civil Rights Investigation« aufzufordern.
> In einem Rundschreiben des »New Yorker Bündnisses zur Befreiung von
> Mumia Abu-Jamal« wird angekündigt, dass eine Delegation am 12. November
> die ausgedruckten Unterschriften unter die Petition an US-Justizminister
> Eric Holder übergeben wird. (Leider ist die bisherige Zahl der
> Unterschriften nicht bekannt, und die Zahl ist auch auf der Website
> nicht zu erkennen.)
> Gefordert wird ein Untersuchungsausschuss über den Rassismus in der
> US-Justiz am Beispiel von Mumias Verfahren. Die Petition selbst wurde
> mit starker Unterstützung (u.a. vom N.A.A.C.P) bereits im Juli 2009 im
> Weißen Haus abgegeben.
> Das Online Formular befindet sich hier:
>
http://www.iacenter.org/mumiapetition/
> Eine deutsche Übersetzung zum Ausdrucken und Verteilen befindet sich hier:
>
http://mumia-hoerbuch.de/mumiadeutsch.htm#petitionholder
>
> 3.) DIE VERTEIDIGUNG BRAUCHT DRINGEND SPENDEN FÜR NOTWENDIGE
> NACHFORSCHUNGEN UND JURISTISCHE UNTERSUCHUNGEN!
> Wie schon mehrfach erklärt, befindet sich die von Robert R. Bryan
> geleitete Verteidigung trotz der Spenden der letzten Monate, die wir vor
> allem mit tatkräftiger Unterstützung der Roten Hilfe e.V. sammeln und an
> Robert R. Bryan überweisen konnten, in einer prekären finanziellen
> Situation.
> WIR BITTEN DESHALB HEUTE NOCH EINMAL EINDRINGLICH ALLE, »UM EINE
> GROSSZÜGIGE SPENDE IM RAHMEN IHRER MÖGLICHKEITEN«, WIE ES ANGELA DAVIS
> IM AUFRUF AUSDRÜCKT, AUF DAS BREMER SONDERKONTO!
> Kompletten Spendenaufruf mit Kontoverbindung bitte hier nachlesen:
>
http://www.freedom-now.de/news/artikel313.html
>
> Solidarische Grüße,
> Internationales Verteidigungskomitee (IVK)
> Postfach 150 530 * D-28095 BREMEN
> E-Mail: ivk@freedom-now.de
> Kontinuierliche Infos von der Verteidigung Mumia Abu-Jamals und aus der
> Kampagne auf der Website des IVK Bremen:
http://www.freedom-now.de
> Mumias Kolumnen aus der Tageszeitung junge Welt sind jeden Samstag dort
> (www.jungewelt.de) und hier zu finden:
>
http://www.freedom-now.de/news/index.html?cat=1

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Freitag, 6. november 2009
Richtig ist, dass ein totaler rechtssozialdemokratischer Schmusekurs von nicht mehr erkennbaren Linken nichts bringt - da wählen die, die noch wählen lieber die konsequenteren rechten Parteien FDP + CDU. Aber natürlich muss eine Faktik der Gegenwehr auf der Analyse realer Kräfteverhältnisse beruhen. Da finde ich dann - bei aller beachtenswerten Richtigkeit im Ansatz (radikale Kürzung der Arbeitszeiten, existenzsichernder Mindestlohn als Kernforderung) - die folgenden Forderungen ausschließlich als zum Kopf schütteln:

"...
- Für lokale Aktionskomitees, bis hinunter auf Orts- und Stadtteilebene!
- Für die bundesweite Koordinierung mit VertreterInnen aus allen Komitees sowie aller angeschlossen gewerkschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Gruppierungen, Organisationen und Parteien!
- Für den Kampf um die Beteiligung der Gewerkschaften, angefangen bei einzelnen betrieblichen und lokalen Gliederungen! Dazu muss eine organisierte Basisopposition in den Gewerkschaften aufgebaut werden!
- Aufbau einer Kampagne um einen „Offenen Brief“ an die Gewerkschaftsgliederungen und alle anderen Arbeiterorganisationen mit der Aufforderung, einen politischen Massenstreik gegen die Angriffe der Regierung zu organisieren!
- Für die Verbindung der Kämpfe der Belegschaften, der SchülerInnen und StudentInnen! Der 17.11. als europaweiter Aktionstag der SchülerInnen und StudentInnen soll der nächste Aktionshöhepunkt sein! Dazu müssen alle Kräfte mobilisiert werden, um die Bildungsproteste zu unterstützen!
- Für eine Konferenz von Vertrauensleuten, GewerkschafterInnen, kämpfenden ArbeiterInnen aus Belegschaften, die von der Krise betroffen sind, um Besetzungen und Streiks gegen Entlassungen und Schließungen zu koordinieren!
- Für eine bundesweite Großdemonstration (oder gleichzeitig stattfindende regionale Großdemonstrationen) am Jahresbeginn 2010 als erster Mobilisierungshöhepunkt zum Massenstreik!

Forderungen für den Kampf gegen die Krise

- Gegen alle Entlassungen! 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich! Aufteilung der Arbeit auf Alle unter Arbeiterkontrolle!
- Gleitende Skala der Löhne und Sozialeinkommen gegen die Inflation!
- Mindestlohn von 11 Euro/Stunde netto! Weg mit den Hartz-Gesetzen und der Rente mit 67! Arbeitslosengeld und Mindesteinkommen für RentnerInnen und Azubis von 1.600/Monat, finanziert aus Progressivsteuern auf Reichtum und Kapital!
- Nein zu Rettungspaketen und Konjunkturprogrammen für Kapitalisten! Offenlegung aller Geschäftsunterlagen für Arbeiterinspektionen! Für ein Programm gesellschaftlich nützlicher Arbeiten unter Kontrolle der Beschäftigten und NutzerInnen!
- Enteignung der Konzerne unter Arbeiterkontrolle - beginnend mit Firmen, die Löhne kürzen und entlassen wollen!
- Entschädigungslose Enteignung der Banken, Zusammenlegung zu einer einheitlichen Staatsbank unter Arbeiterkontrolle!

(Von dem sprachlichen Humbug einmal abgesehen: welche "Konzerne unter Arbeiterkontrolle" sollen enteignet werden? Welche Firmen wollen Löhne entlassen?)

Wir zahlen nicht für Eure Krise
Aktionskonferenz, 13.-15.11., Stuttgart, Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicher-Str. 20
Infos: www.kapitalismuskrise.org

=====================================================================

(2) Schwarze-Gelbe Regierung und Angriffe des Kapitals
Die politische Lage, die Taktik und der Aufbau der revolutionären Partei

Thesen der Gruppe Arbeitermacht

1. Der Ausgang der Wahl, die rasche Bildung einer schwarz/gelben Regierung, der Einbruch der SPD und das Wachsen der Linkspartei drücken eine wachsende gesellschaftliche und politische Polarisierung aus.

Warum ein Generalangriff das Kapital notwendig ist

2. Die herrschende Klasse hat mit der neuen Regierung jene politische Exekutive erhalten, die es wollte. Sie soll möglichst rasch einen strategischen Angriff auf die Arbeiterklasse - also auch auf zentrale Teile der Arbeiteraristokratie - durchführen. Zentrale Elemente dieses Angriffs werden sein:

- Massenentlassungen in der Privatwirtschaft, besonders in der Industrie, aber auch im Öffentlichen Dienst;
- Angriffe auf soziale Sicherungssysteme, staatliche Leistungen, kommunale Einrichtungen, das Bildungswesen usw.;
- Fortsetzung und Verschärfung der Privatisierung;
- Angriffe auf wichtige Rechte der Lohnabhängigen (z.B. Kündigungsschutz);
- Zerstörung der bestehenden Macht der Gewerkschaften und der Arbeiterbürokratie auf nationaler Ebene;
- Erhöhungen der Massensteuern bei gleichzeitiger Entlastung von Unternehmen und „Leistungsträgern“;
- Sicherung großer Konzerne, die von strategischer Bedeutung für den deutschen Imperialismus und das Finanzkapital sind, auf Kosten der Arbeiterklasse, ja der gesamten Gesellschaft (z.B. Atomwirtschaft, Rüstung).

3. Zugleich wird die Politik der Bildung eines europäischen imperialistischen Blocks unter deutsch-französischer Führung fortgesetzt, Militarisierung und Interventionspolitik fortgeschrieben und intensiviert.

4. Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund einer historischen Krisenperiode des Kapitalismus statt. Das Ende der Rezession (die selbst rasch neu Aufflammen kann) bedeutet keineswegs eine Beseitigung der Krisenursachen, noch ihrer Folgen wie massive Überakkumulation von Kapital, Überkapazitäten, verschärfte Konkurrenz. Die „Rettungsmaßnahmen“ für das Finanzkapital haben vielmehr zum Wachsen einer neuen Spekulationsblase geführt, die früher oder später erneut zerplatzen muss.

Vor allem aber hat der Zusammenbruch der Globalisierungsordnung, die massive Schwächung der US-Vorherrschaft eine neue Periode eröffnet, die von einem immer schärferen Aufbrechen der Gegensätze zwischen den imperialistischen Mächten auf ökonomischer, politischer, diplomatischer und letztlich militärischer Ebene gekennzeichnet sein wird.

5. All das bedeutet, dass die herrschende Klasse in Deutschland die „eigene“ Arbeiterklasse angreifen muss, wie nie seit der Etablierung der Nachkriegsordnung Ende der 1940er Jahre.

6. Darüber dürfen auch die Beschwichtigungen der neuen Regierung, der bürgerlichen Presse und der Unternehmerverbände nicht hinwegtäuschen. Es geht um fundamentale Rechte und Positionen der Arbeiterklasse. Die Überkapazitäten der deutschen Industrie werden zu Entlassungen und „Anpassungen“ führen und nicht mehr lange mit Kurzarbeitergeld gedeckelt werden können. Die geforderte Aufhebung des Kündigungsschutzgesetzes „nur für Neueinstellungen“ ist der Anfang vom Ende dieser Regelung.

7. Nicht nur die FDP, auch der Unternehmerflügel der CDU ist deutlich stärker geworden. Innerhalb des bürgerlichen Lagers ist die Betonung des „sozialen Ausgleichs“ - auch als Beschwichtigung von Teilen der Union, vor allem der CSU -, deutlich geschwächt.

8. Die Rhetorik der Regierung und der bürgerlichen Presse drückt jedoch auch, dass sich die Regierung bewusst ist, dass sie zwar ein in wesentlichen Punkten neoliberales Programm des Großkapitals und eine Programm der Stärkung der imperialistischen Macht BRD umsetzen will und muss - zugleich aber einer gesellschaftlichen Mehrheit und einer Arbeiterklasse gegenübersteht, die gegen dieses Programm eingestellt ist. Sie weiß auch, dass der Wahlerfolg der LINKEN und die Erosion der SPD eine Polarisierung nach links bedeuten.

9. Der Generalangriff auf die Arbeiterklasse und alle Unterdrückten lässt sich in letzter Instanz jedoch trotz solcher Probleme nicht vermeiden und muss geführt werden. Er zielt auf eine grundlegende Umwälzung des Kräfteverhältnisses - sprich die endgültige Zerstörung des Regimes der Klassenzusammenarbeit zwischen Lohnarbeit und Kapital, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Dieses Regime hat dem deutschen Imperialismus jahrzehntelang hervorragend gedient und wesentlich zur Integration und Befriedung der Arbeiterklasse beigetragen. Aber es hat seit den 80er Jahren, v.a. seit dem Ende des Kalten Krieges ausgedient und ist zu einem Hindernis für die Weltmachtambitionen des deutschen Imperialismus geworden.

10. Rot/Grün und die Große Koalition haben dem massiv vorgearbeitet. Ihre „Reformen“ haben zu einer Schwächung der Arbeiterbewegung und zur enormen Ausdehnung ungesicherter und unterbezahlter Arbeit geführt. Sie haben die gesellschaftlichen Positionen der organisierten Gewerkschaftsbewegung dramatisch untergraben. Das zeigt der Rückgang der Gewerkschaftsmitgliedszahlen, der politische Rückzug der Bürokratie, aber auch der Niedergang der SPD selbst. Rot/Grün und Große Koalition haben massiv vorgearbeitet - sie haben den Job aber noch nicht erledigt. Das steht jetzt unter Schwarz/Gelb bevor.

11. Die extreme Rechte und die Faschisten haben bei den Wahlen keinen Durchbruch erreichen können und stehen auch nicht kurz davor. Die gegenwärtige Angriffspartei des Kapitals heißt FDP, nicht NPD. Das darf aber nicht als Entwarnung vor den brauen Banden missverstanden werden. Vielmehr ist deren Stärkung zu befürchten, ja wahrscheinlich, wenn es der Arbeiterklasse nicht gelingt, einen internationalistischen und kämpferischen Widerstand gegen Krise und Kapitalismus zu entfachen; wenn es ihr nicht gelingt, die Massen hinter einem Programm für eine proletarische Alternative gegen Kapital und Kabinett zu sammeln. Die - in diesem Fall - unvermeidliche Demoralisierung und die erlittenen Niederlagen könnten den Rechten in die Hände spielen.
Das zeigt aber auch, dass jeder, im Grunde bürgerliche „Antifaschismus“, der den Kampf gegen die Angriffe des Kapitals und gegen den Kapitalismus künstlich vom Kampf gegen die Nazis trennt, nur ins Desaster führen kann.

Die Rolle der Gewerkschaftsführungen

12. Die Gewerkschaftsführungen spielen in dieser historischen Krise und angesichts des kommenden Generalangriffs eine extrem reaktionäre Rolle. Sie lehnen es strikt ab, die Dinge beim Namen zu nennen, den grundlegenden Charakter der Krise und der kommenden Angriffe zu benennen. Sie verschleiern sie mit allen Mitteln und versuchen, die ArbeiterInnen vor den Karren „ihrer“ Unternehmen zu spannen, Arbeitsplätze für immer größere Zugeständnisse zu „retten“ und hoffen, dass die Regierung fortfährt wie die Große Koalition. Schon wenige Stunden nach der Wahl verklärten Sommer und Co. die Vorgängerregierung von Schwarz/Gelb zu einer des „sozialen Ausgleichs“. Sie bieten der Regierung die „Zusammenarbeit“ an, wenn sie nur weitermacht wie bisher, also den DGB- und seine Einzelgewerkschaften beim Sozial- und Jobabbau einbezieht.

13. Doch das Kapital will mehr. Es geht ihm um's Ganze. Die „Forderungen“ der Bürokratie werden nicht zu einer Erneuerung der „Sozialpartnerschaft“ führen, sondern zur Schwächung der Kampfkraft der Arbeiterklasse, sie werden schärfere Angriffe nicht verzögern, sondern ermutigen.

14. Angesichts der drohenden Angriffe und der aktuellen Krise wird jedoch für mehr und mehr Lohnabhängige - inner- und ausserhalb der Gewerkschaften, ja auch im Funktionärskörper - auch offenkundiger, dass die Gewerkschaftsführungen keine tragfähigen Antworten haben. Die Politik der Bürokratenschicht selbst ist nicht nur reaktionär, die Gewerkschaftsführung steckt auch in einer tiefen „Glaubwürdigkeitskrise“ in der Klasse.

15. Anders als manche kleinbürgerliche oder reformistische Linke bedauern wir das nicht, sondern erkennen darin eine wichtige Chance dafür, den Würgegriff der Bürokratie über die Arbeiterklasse zu schwächen und letztlich zu brechen.

16. Die Bürokratie in den Gewerkschaften gerät nicht nur „von oben“ durch immer heftigere Attacken der herrschenden Klasse unter Druck. Sie wird auch zunehmend von unten, in den Betrieben unter Druck geraten, von Belegschaften, die sich einfach wehren müssen, wollen sie nicht vor die Hunde gehen, und von ArbeiterInnen, die nicht kampflos Errungenschaften wie den Kündigungsschutz aufgeben wollen.

17. Hinzu kommt, dass die Schwächung der SPD und die Etablierung der Linkspartei als bürgerlicher Arbeiterpartei, die nunmehr bundesweit eine organische Verankerung in der Arbeiterklasse und organisierten Arbeiterbewegung hat, die Situation in der Arbeiterbewegung qualitativ verändert hat. Seit der Zerschlagung der KPD in Westdeutschland gab es keine alternative Massenpartei zur SPD mehr in der Bundesrepublik, die sich sozial und organisatorisch auf die Arbeiterbewegung stützt.

18. Das bedeutet auch, dass die generelle Unruhe in den Betrieben, zusätzlich von einer politischen Differenzierung in der Arbeiterklasse begleitet ist. Auch wenn SPD und DIE LINKE beide bürgerliche Arbeiterparteien, beide reformistische Parteien sind, so fördert allein ihre Existenz auch eine politische Diskussion unter den Lohnabhängigen darüber, welche politische Alternative notwendig ist. Sie bedeutet außerdem auch einen Konflikt innerhalb der Bürokratie - selbst wenn die zentralen Schaltstellen letztlich in SPD-Hand verbleiben - und somit zusätzliche Instabilität.

...das geht bis 41. ...)


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Donnerstag, 5. november 2009

"Solidarische Grüsse. Spätestens am 17. November brennen auch die deutschen Schulen. Viele Schüler fangen an, aktiv zu werden…

 Ich hoffe die Protestbewegung der Studenten bleibt bis dahin oben und breitet sich weiter aus, sodass es dann zu einem Europaweitem Protest von Studenten und Schüler kommt!"
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-------------------------------------------------------------------------

"Die Nacht verläuft bisher gut... Während sich die einen vom anstrengenden Tag erholen, musizieren die anderen auf ihren mitgebrachten Instrumenten...

Die Pressegruppe arbeitet derweil fleissig an den Pressemeldungen, damit auch die größeren Agenturen noch heute Nacht mit Hintergrundinformationen direkt aus dem Zentrum der Proteste versorgt werden können.

So long... stay tuned... join the group... spread the word...Mehr lesen"

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Bildungsstreik Heidelberg

Quelle: www.bildungsstreik-hd.de

Am 3. November 2009 wurden von Studierenden zwei Hörsäle in der Neuen Universität in Heidelberg besetzt; die Besetzung dauert zur Stunde an.

 

http://static.ak.fbcdn.net/rsrc.php/z12E0/hash/8q2anwu7.gif Aufruf zum Schulstreik/Bildungsstreik Minden 2009

Quelle: www.youtube.com

http://www.youtube.com/user/BildungsstreikMinden

AUf in den Streik! 17. November 2009 10:30 Uhr Wendehammer Ratsgymnasium

Was passiert hier?
http://www.bildungsstreik-muenster.de/aktuelles/
im Moment: Großes Plenum [es sind über 100 Leute hier, die Stimmung ist gut]

--------------------------------------------------------------------

"Gratuliere euch zur erfolgreichen Besetzung! Wir müssen all unsere Kontakte nutzen, um diesen Protest nochmal auszuweiten! Nächste Station Frankreich! Alors, enfants… Lasst die Unis überall brennen!"

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"echt super was ihr macht!
lasst europas unis brennen!
liebe grüße aus wien :)

Hier erster Filmbericht…. http://unsereuni.tv/questions/545 "

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"Die Besetzung geht weiter in Heidelberg! Heute abend findet ein Info-Abendplenum um 18 Uhr im Hörsaal 14 in der Neuen Uni statt. Dieses Plenum richtet sich an alle die sich über die Unibesetzung informieren wollen. Danach folgt ein kulturelles Abendprogramm mit Jam-Session und Film. Wichtig ist uns, dass keine Vorlesungen…

denn das wichtigste ist dass das Feuer nicht aufhört zu brennen!! schön dass ihr jetzt auch dabei seid!

Grüße nach Deutschland! Der zweitgrößte Hörsaal der Uni Wien (C1) gratuliert!
Wir sind gekommen um zu bleiben... Lasst sie brennen …"

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Soeben von der Uni Potsdam bekommen: http://bildungsstreikpotsdam.blogsport.de/

"Im Anschluß an die Studentische Vollversammlung haben wir vorhin begonnen, das Audimax UNSERER Uni Potsdam zu besetzen.
Natürlich hat sich die Vollversammlung solidarisch mit den
Massenbesetzungen aller österreichischen Unis sowie den heute

 

Bilder aus Graz:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=6804


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Dienstag, 3. november 2009
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

SALZ - Vorstandsmitglieder, Landesbildungsbeauftragte, Kassenprüfer,
Bildungskreis - SprecherInnen, Vereinsmitglieder und interessierte Gäste,
 
- die konstituierende Sitzung des SALZ - Vorstandes findet am Montag, 28.12.2009 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Bildungsgemeinschaft SALZ e.V., Oberonstraße 21, 59067 Hamm statt
 
- der erweiterte Rahmen mit Beisitzern, Landesbildungsbeauftragten, Kassenprüfern und SprecherInnen der SALZ - Bildungskreise ist erforderlich für die Verteilung der anstehenden Aufgaben für das SALZ - Jahr 2010 !

- Es gilt die Verantwortlichen für ein Betreungskonzept der SALZ Bildungskreise aufzustellen.
Wir streben die Nutzbarmachung von Synergieeffekten für unsere gemeinsamen Planungen und Projekte an, um diese handlungsfähiger durchführen zu können!
 
Geschäftsführenden Vorstand von SALZ wird am 28.12. vertreten durch:
 
Michael Rieger, stellvertretender Vorsitzender: Geschäftsbereich: Presse- und Informationsdienste, Internetauftritt. Ansprechpartner für die SALZ - Denkwerkstatt. Koordination der Konferenz für Ökologie & Sozialismus (gemeinsam; Peter Schüren)
Rainer Spilker, stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsbereich. Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Stiftungen.
Peter Schüren, Geschäftsführer

Steffen Roski, Kritiker des Medien- und Dienstleistungsriesen Bertelsmann,  hat zugesagt. Steffen ist Mitglied des erweiterten Vorstands von SALZ e.V. und vertritt Almut Jürries (stellv. Vorsitzende) bei diesem Termin.

Michael Aggelidis, Justiziar und stellv. Geschäftsführer (vgl. eMail vom 29.10.2009, "Bitte Rückantwort bis 01.11.2009, 14:00 Uhr.Nichtantwort wird als Zustimmung gewertet." / hier: Zustimmung durch Nichtantwort). 
Angela Klein, Vorsitzende,  Absage (urlaubsbedingt)
 
Tagesordnung für den 28.12.2009:
 
Protokoll der Jahreshauptversammlung (verlesen / Abstimmung der Tagesordnung)
Abstimmung der Geschäftsbereiche  incl. Aufgabenverteilung,
2. Initiativbereiche - Bahn von unten, - Bertelsmann-kritische Netzwerkbildung: "Die anstifter anstiften stiften zu gehen" ,  - Anti-AKW - Bewegung
Ökologische & Sozialistische Konferenz: "Die Erneuerung linken Denkens und Handelns, gerade bezogen auf die Thematik von Ökologie und Sozialismus, kann nur im strömungsübergreifenden Dialog gelingen. Nur eine Haltung jenseits selbstzufriedenen Sektierertums kann eine kritische, politische Bildung weiterbringen, die wir uns alle wünschen." (Michael Rieger, aus: Bewerbung für den SALZ Vorstand 2010).
SALZ  Schwerpunkt- Bildungskreise Ökologie & Sozialismus, Kunst & Kultur, Linke Kommunalpolitik, Betrieb & Gewerkschaft.
SALZ Arbeitsgemeinschaft NRW / monatlich regelmäßige Treffen
Webseite incl. Forum / Kommunikationsebene,
SALZ Sommerwoche 2010
Vorankündigung: Fachtagung mit wiss. Beirat SALZ e.V. plus KooperationspartnerInnen: "Heutige Welt und Handlungsorientierung der Linken aus marxistischer Sicht." Termin: Oktober - Dezember 2010. Konkretisierung und Einladung an den wisschenschaftlichen Beirat von SALZ e.V. vorgesehen für Februar - März 2010. Ansprechpartner: Peter Schüren, Geschäftsführer SALZ e.V.
Verschiedenes / Termine
 
Wie bekannt führten wir am 24. September 2009 im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte unsere Jahreshauptversammlung durch, entlasteten den Vorstand in  allen Teilen, setzten eine neue Satzung in Kraft und wählten danach den neuen Vorstand, sowie die Landesbildungsbeauftragten.  
 
1. In den Geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden
 
a) Vorsitzende: Angela Klein
b) Stellvertretende Vorsitzende: Almut Jürries
c) Geschäftsführer: Peter Schüren
d) Justiziar und stellv. Geschäftsführer: Michael Aggelidis
e) Stellvertretender Vorsitzender: Rainer Spilker
f) Stellvertretender Vorsitzender: Michael Rieger
 
2. In den erweiterten Vorstand gewählt wurden:
 
Sebastian Gerhardt,
Andreas Heidrich,
Manuel Kellner,
Claus Ludwig,
Wolfgang Meyer,
Herbert Münchow,
Hildegard Noffz,
Jürgen Noffz,
Hans Gerd Öfinger,
Steffen Roski,
Rainer Wisnewski.
 
3.) Als Landesbildungsbeauftragte gewählt wurden:
 
Süd: Friedhelm Geisslinger
Ost: Ekkehard Lieberam
West: Helmut Manz 
Nord: Ingo Schumann 
 
4. Kassenprüfer sind:
 
Peter Sacher
Franz Wittstock
 
5. SprecherInnen der SALZ - Bildungskreise
(bitte auch an die Mitglieder der SALZ - Bildungskreise und interessierte Gäste weiterleiten)
 
Schwerpunkt - Bildungskreise
 
Ökologie & Sozialismus: 
Martin Gertenbach, Ansprechpartner (kommissarisch) für den Bildungskreis Ökologie und Sozialismus.
Michael Rieger, Projektkoordination Konferenz für Ökologie & Sozialismus.
 
Kunst & Kultur: 
Hilde Stork.
 
Linke Kommunalpolitik:
Claus Ludwig.
 
Projektgruppe Arbeit:
- Kooperationsbereich 'Solidarität in Arbeit & Gesellschaft' 
Jürgen Klippert.
Thomas Kuczinski. - informativ
Peter Schüren.
Rainer Spilker.
Hans-Albert Wulf.
 
Ansprechpartner in Bund, Länder und Kommunen
 
Bitte teilt uns Eure Änderungen und/oder Ergänzungen mit !
 
Aachen: Monika Dumont.
Berlin: Sebastian Gerhardt.
Berlin: Michael Mäde.
Bremen: Rudi Steffens.

Bremen: Alexander Stoeck.
Bonn: Gernot Westphalen.
Bonn: Michael Aggelidis.
Bonn/Rhein-Sieg: Charly Hörster.
Dortmund: Uwe Bitzel.
Hamburg / (Kiel) Schleswig - Holstein: Daniel Dockerill.
Hamburg / (Kiel) Schleswig - Holstein: Ralf Iden.
Hamm: Peter Sacher.
Heinsberg: Werner und Monika Luchs.
Kassel: Bildungsbeauftragter SALZ Kassel wird noch festgelegt. Zwecks
Weiterverteilung an: Almut Jürries.
Köln: Horst Hilse.
Mülheim: Gabi Rosinski, bitte an die weiteren
AnsprechpartnerInnen weiterleiten.
Ostwestfalen Lippe (OWL): N.N. (Neukonstituierung erforderlich. Anschreiben
erfolgen z.Z. je einzeln.)
Rheinland Pfalz: im Aufbau / Wolfgang Huste; bitte
konstituierende Sitzung anberaumen und AnsprechpartnerInnen melden. 
Weser/Ems: Hildegard Noffz.
Weser/Ems: Jürgen Noffz.
 
 
Bahnfahrer: Bitte Mitteilung, ob, bzw. wen wir wann am 28.12.2009 am Bahnhof
Hamm zur Sitzung abholen können, bzw. ob ihr mit dem PKW direkt zum
Tagungsort findet. Der Termin findet statt. Eure Zu- oder Absagen werden per eMail erbeten an salzkreis@yahoo.de  !  
 
 
Mit solidarischen & freundlichen Grüßen
 
Bildungsgemeinschaft SALZ e.V.
Peter Schüren
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
eMail: salzkreis@yahoo.de
Tel. 02381 - 51631
Mobil 0178 51631 00
www.bildungsgemeinschaft-salz.de
 
P.S.: Wichtiger Hinweis für alle, die an der Konferenz für Ökologie & Sozialismus
in Kassel teilnehmen wollen. 30 Übernachtungsplätze (13. - 14.03.2010) werden für SALZ in der Jugendherberge Kassel,Schenkendorfstr. 18 freigehalten. Die Unterkunft in 4-Bett-Zimmern kostet inclusive Bettwäsche und Frühstück 21,20 €. Ein Doppelzimmer ist z.Zt.noch zu haben. Zuschlag pro Person 7,50 €. Vergeben werden die Unterkunftsplätze durch Martin Gertenbach, per eMail erreichbar unter Martin.Gertenbach@gmx.de , telefonisch: 0561 - 3102312. Auf Grund der begrenzten Plätze ist die Zahlung nach der Buchungsbestätigung mit Namensangabe etc. zu entrichten an: Bankverbindung: Kontoinhaber: SALZ e.V.,  Konto- Nr. 1315555400 – Volksbank Hamm eG,  Bankleitzahl: 410 601 20. Verwendungszweck ‚Übernachtung JH Kassel’.
 
Zusätzlich bitte die Konferenzanmeldung nicht vergessen, wir planen für 120 TeilnehmerInnen.
 
Alles weitere zur Anmeldung befindet sich in der beigefügten .pdf - Datei.
Auch hier gilt: Die Teilnahme ist gesicherte durch Anmeldung und Überweisung
des TeilnehmerInnen - Beitrags (für SALZ - Mitglieder ermäßigt).
 
Voranmeldungen für die Ökologische & Sozialistische  Konferenz sind auf Grund des beschränkten Platzangebotes dringend empfohlen !


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Dienstag, 3. november 2009
 Nicht, dass ich allzu nahe der SAV gesehen werden will, aber es ist nicht zu bestreiten, dass ein Blick nach Italien schon häufiger Aufschluss über unerwünschte Perspektiven gebracht hatte... oder hätte...
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Kolleginnen und Kollegen

hiermit laden wir euch herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung der SAV Berlin ein:

Montag 9.11., 18 Uhr Kulturverein Weserstraße/Ecke Weichselstraße in Neukölln (Nähe U-Bhf Hermannplatz oder Rathaus Neukölln)

Italien: Wohin geht die italienische Linke? 

Marco Veruggio, Vorstandsmitglied der PRC (Rifondazione Comunista) und der marxistischen Strömung Controcorrente 
berichtet von der Niederlage der PRC bei den letzten Wahlen und den Entwicklungen des betrieblichen Widerstands
bei Innse und von anderen Kämpfen. 

Wir freuen uns auf euch.

Sozialistische Grüße,
Lucy Redler
Sozialistische Alternative (SAV) Berlin
030/24723802

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