Samstag, 24. januar 2009
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19:49
Das 8. Kapitel des "Kapitals" hinterlässt bei mir eine offene Frage. In dieser Untersuchung zum Arbeitstag Seite der Produktion des absoluten Mehrwerts erklärt Marx auf der einen Seite die
absolute Gier des Kapitals nach maximaler Ausdehnung der Zeit, in der es sich "Mehrarbeit" einverleiben kann. Das scheint mir auch das absolute Bestreben jedes einzelnen Kapitalisten, das dadurch,
dass die anderen Kapitalisten es auch haben, denjenigen, der es nicht hätte, zur Aufgabe seiner Kapitalisteneigenschaft zwingt.
Nun lese ich aber die Geschichte der Fabrikgesetzgebung und der Fabrikinspektoren so, dass diesem Interesse ein "Klasseninteresse" auch entgegenstehen kann: das Interesse, die objektiv günstigsten Ausbeutungsbedingungen zu haben. Und die hat man, wenn die Arbeiter beste Arbeit leisten. Dies wiederum können sie in relativ kurzer Zeit, die es herauszuschälen gilt. Die 10-Stundenwoche war aber ein Erfolg der "vernünftigeren", vorausschauenderen Gruppe der Kapitalisten.
Mir schwebt dabei im Hinterkopf die Überlegung des Fortschreitens zum weltproduktionsökonomisch günstigen 6-Stunden-Arbeitstag - zumindest in allen fortgeschrittenen Regionen der Welt.
Wer kann sie durchsetzen, wenn sie NICHT Ergebnis einer Weltrevolution, sondern nationale Übergangsforderung sein soll. Persönlich halte ich das für unmöglich. Die vorangegangenen Arbeitszeit verkürzungen gingen mit einer enormen astronomischen Erhöhung der Effektivität der Arbeit einher, genauer, sie wurden dadurch ermöglicht.
Die heutige Weltware Arbeitskraft ist aber so wohlfeil, dassdie Auslagerung von Teilschritten in "Billiglohnländer trotz der dadurch nötigen Tranportwege günstiger scheint als die Entwicklung und der Einsatz von Technik der 3. oder vierten Ebene, also i.w.S. von Robotertechnik...
Nun lese ich aber die Geschichte der Fabrikgesetzgebung und der Fabrikinspektoren so, dass diesem Interesse ein "Klasseninteresse" auch entgegenstehen kann: das Interesse, die objektiv günstigsten Ausbeutungsbedingungen zu haben. Und die hat man, wenn die Arbeiter beste Arbeit leisten. Dies wiederum können sie in relativ kurzer Zeit, die es herauszuschälen gilt. Die 10-Stundenwoche war aber ein Erfolg der "vernünftigeren", vorausschauenderen Gruppe der Kapitalisten.
Mir schwebt dabei im Hinterkopf die Überlegung des Fortschreitens zum weltproduktionsökonomisch günstigen 6-Stunden-Arbeitstag - zumindest in allen fortgeschrittenen Regionen der Welt.
Wer kann sie durchsetzen, wenn sie NICHT Ergebnis einer Weltrevolution, sondern nationale Übergangsforderung sein soll. Persönlich halte ich das für unmöglich. Die vorangegangenen Arbeitszeit verkürzungen gingen mit einer enormen astronomischen Erhöhung der Effektivität der Arbeit einher, genauer, sie wurden dadurch ermöglicht.
Die heutige Weltware Arbeitskraft ist aber so wohlfeil, dassdie Auslagerung von Teilschritten in "Billiglohnländer trotz der dadurch nötigen Tranportwege günstiger scheint als die Entwicklung und der Einsatz von Technik der 3. oder vierten Ebene, also i.w.S. von Robotertechnik...













