Nachbereitung Seminar Januar

Kapital Band 1  S. 49 – 61

 2 Faktoren der Ware:  Gebrauchswert und Wert

„Die Nützlichkeit eines Dings mach es zum Gebrauchswert

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zugleich stofflicher Träger des Tauschwertes

Tauschwert erscheint zunächst als quantitatives Verhältnis zwischen Gebrauchswerten

Dazu S. 51  „ Es folgt daher erstens: Die gültigen Tauschwerte derselben Ware drücken ein Gleiches aus. Zweitens aber: Der Tauschwert kann überhaupt nur die Ausdrucksweise, die `Erscheinungsform` eines von ihm unterschiedlichen Gehaltes sein.“  ... „Beide sind also gleich einem Dritten, das an und für sich weder das eine nach das andere ist. Jedes der beiden, soweit es Tauschwert, muß also auf dies Dritte reduzierbar sein.

 S. 52  Was sind Werte – Warenwerte?

„ Als Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedener Qualität, als Tauschwerte könne sie nur verschiedener Quantität sein, enthalten also kein Atom Gebrauchswert. Sieht man nun vom Gebrauchswert der Warenkörper ab, so bleibt ihnen nur noch eine Eigenschaft, die von Arbeitsprodukten.“

Das ergibt die in der Produktion verausgabte menschl. Arbeitskraft. „Alle Kristalle dieser ihnen gemeinschaftlichen Substanz sind die Werte – Warenwerte.“ S. 52 + 53

 S. 54  Wertgesetz: „Der Wert einer Ware verhält sich zum Wert jeder andren Ware wie die zur Produktion der einen notwendigen Arbeitszeit zu der für die Produktion der andren notwendigen Arbeitszeit. Als werte sind alle Waren nur bestimmte Maße festgeronnener Arbeitszeit“

S. 57  Warengesellschaft als vielgliedriges System der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit und eine Naturnotwendigkeit und Existenzbedingung im Stoffwechsel zwischen Natur und Mensch.

 Heute besonders wichtig:  S. 58 „Arbeit ist also nicht die einzige Quelle der von ihr produzierten Gebrauchswerte, des stofflichen Reichtums. Die Arbeit sein Vater, ..., und die Erde seine Mutter“

 Kapital Band 1  S. 85 – 98

Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis

-         der mystische Charakter entspringt nicht aus dem Gebrauchswert der Ware.

 S. 87  „Dieser Fetischcharakter der Warenwelt entspringt, ... , aus dem eigentümlichen gesellschaftlichen Charakter der Arbeit, welche Waren produziert..

Gebrauchsgegenstände werden überhaupt nur Waren, weil sie Produkte voneinander unabhängig betriebener Privatarbeiten sind.“

 S. 90  „Es ist aber ebendiese fertige Form – die Geldform – der Warenwelt, welche den  gesellschaftlichen Charakter der Privatarbeiten und daher die gesellschaftlichen Verhältnisse der Privatarbeiter sachlich verschleiert, statt sie zu offenbaren. ...

Derartige Formen bilden aben die Kategorien der bürgerlichen Ökonomie. Es sind gesellschaftlich gültige, also objektive Gedankenformen die Produktionsverhältnisse dieser historisch bestimmten gesellschaftlichen Produktionsweise, der Warenproduktion“

 Dazu S. 94 – 95 beachten.

 Kapital Band 1  S. 531 – 541  absoluter und relativer Mehrwert

 S. 532  „Die Verlängerung des Arbeitstages über den Punkt hinaus, wo der Arbeiter nur ein Äquivalent für den Wert seiner Arbeitskraft produziert hätte, und die Aneignung dieser Mehrarbeit durch das Kapital – das ist die Produktion des absoluten Mehrwerts. Sie bildet die allgemeine Grundlage das kapitalistischen Systems und den Ausgangspunkt der Produktion des relativen Mehrwerts. Bei dieser ist der Arbeitstag von vornherein in zwei Stücke geteilt: notwendige Arbeit und Mehrarbeit. Um die Mehrarbeit zu verlängern, wird die notwendige Arbeit verkürzt durch Methoden, vermittelst deren das Äquivalent des Arbeitslohnes in weniger Zeit produziert wird.“ (wissenschaftlich – technischer Fortschritt)

Kapital Band 1 S. 741 – 791  Akkumulation

 Konzentrieren auf 741 – 743  ursprüngliche Akkumulation und Akkumulation als hist. Prozess verstehen lernen.

Beachten: S. 788 vielgebrauchtes Zitat im Kleingedruckten unten.

                 S. 790 ganz wichtig die geschichtliche Tendenz des Kapitalismus

 Kapital Band 3  S. 221 – 241 Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate

 Formel S. 221 durchdenken und verstehen. Dazu besonders die nächsten zwei Seiten zu Hilfe nehmen und beachten, dass sich daraus ein gesamtgesellschaftliches Verhältnis ableitet.#