Gleichheit allein durch Cyberspace?

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Die Sendung ist interessant. Zugleich merkt man, wie viel Wahres sich durch wenige grundsätzliche Unwahrheiten erdrücken lässt.
Wir können die Legende vom Idealismus der Urväter des Systems der Vernetzung des world wide web noch so oft wiederholen … sie wird nur eine „Teilwahrheit“. Die theoretische Gleichheit des freien, regellosen Zugangs zu Informationen ist praktisch den Gegebenheiten der gesellschaftlichen Verhältnisse unterworfen.
Richtig ist, das WWW in seiner revolutionären Kraft mit der Erfindung des Buchdrucks zu vergleichen. Aber im Prinzip haften dem Vergleich dieselben Vorbehalte an. Die damals leichter verfügbaren geistigen Menschheitspotentiale waren nicht die Lösung. Sie waren nur ein gewaltiges Mittel, eine gesellschaftliche Lösung zu befördern.

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